Wellnesskur Aquajogging: Optimale Aquagymnastik im kühlen Nass für Gelenke, Wirbelsäule und Bänder!

Wassergymnastik, Wassersport und Wellnesskur Aquajogging: Die ideale Aquagymnastik als ganzheitliches Fitness-Training für den ganzen Körper!

Wellnesskur Aquajogging: Optimale Aquagymnastik im kühlen Nass für Gelenke, Wirbelsäule und Bänder!

Ein bisschen steht die Aquagymnastik im Verruf, nur ein Sport für Senioren oder Schwangere zu sein. Glauben Sie aber bloß nicht, dass Sie sich dabei nicht anstrengen müssen. Da die sanften und durch das Wasser gebremsten Bewegungen besonders gut für die Gelenke sind, eignen sich die Fitness-Übungen im feuchten Nass eigentlich für jedermann. Wenn Sie dabei ordentlich strampeln möchten, haben wir eine Variante des Wassersports, die Sie ganz schön fordern wird – das Aquajogging. Im Gegensatz zu vielen anderen Varianten der Aquagymnastik bzw. Wassergymnastik findet das Joggen im Wasser im tiefen Becken ohne Bodenhaftung statt. Wie Sie sich dennoch über Wasser halten können, verraten wir Ihnen hier bei Wellnessium.de!

Wellnesskur Aquajogging: Laufen im Wasser, ohne unterzugehen?

Aquajogging stammt aus den USA und wurde als Alternative zum Lauftraining für verletze Sportler entwickelt. In den siebziger Jahren wurde zunächst die sogenannte Wet-West erfunden, die als Gürtel um den Bauchbereich geschnallt wurde. Sie war eine Auftriebshilfe. Heutzutage gibt es weiter entwickelte Schwimmgürtel, die bequemer und effektiver sind. Meist laufen sie aber immer noch unter der ursprünglichen Bezeichnung. Auch Manschetten an den Händen und Füßen können zusätzlich für ein besseres Gleichgewicht im Becken angelegt werden. Der Körper soll beim Jogging im Wasser nur leicht nach vorne gebeugt sein. Die Arme halten Sie parallel zum Boden etwas gebeugt und relativ still. Verfallen Sie nicht in Schwimmbewegungen – diesmal sind es die Beine, die Sie beim Wassersport namens Aquajogging vornehmlich voranbringeJogn sollen.

Aquajogging und Aquagymnastik: Einfache Technik – einfache Lernweise

Es braucht nicht viel Übung – nach einer kurzen Einführungszeit können Sie schon bald gut durch das Becken joggen. Dazu haben Sie verschiedene Techniken zur Auswahl. So können Sie eine Kombination aus Fahrrad- und Laufbewegung (Schrittlauf) wählen, bei der vor allem der Oberschenkel für das Vorwärtskommen verantwortlich ist. Etwas weniger Schritte machen Sie beim Schreitlauf, bei dem die Knie nach oben gezogen werden. Der Robo-Jogg braucht noch weniger Schritte und die Beine werden dabei roboterähnlich nach vorn und auch nach hinten bewegt.

Aquajogging als schonender Wassersport mit Ausdauertraining

Vor allem für Menschen mit Gelenksproblemen an den Beinen ist Aquajogging eine gute Alternative zum Joggen an Land. Die Kraftanstrengung dabei ist nicht das Auftreten und Anheben der Beine, sondern der Widerstand gegen das Wasser. Dazu ist eine ganze Portion Ausdauer nötig. Es finden keine schnellen und ruckartigen Bewegungen statt, die Sehnen oder Muskeln zerren könnten. Auch für übergewichtige Menschen ist Aquajogging ein idealer Sport, da nur ein Fünftel des eigenen Körpergewichts getragen werden muss. Zudem werden Wirbelsäule und Gelenke durch weniger Stoßbewegungen entlastet.

Aber nicht nur die physische Kraft muss beim Aquajogging aufgebracht werden – auch auf den Körper hat das umgebende Wasser Auswirkung. Die Blutgefäße sind durch das Aufhalten im Wasser stärker unter Druck. Es strömt mehr Blut zum Herzen und dadurch fließt bei jedem Herzschlag mehr Blut auch in den Kreislauf. Auch wenn Ihnen die Belastung nicht so groß vorkommt, Ihr Körper hat einiges zum Vorwärtskommen im Wasser zu leisten – und das bringt einen weiteren Vorteil: Sie verbrennen einige Kalorien mehr als beim Joggen im Trockenen.

 

Bildquelle: Copyright (c) Christian Döring - Aqua-Fitness-Trainer (www.aqua-fitness-trainer.de)

 
 
 

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