Kaffeebad: Röstfrisches Wellnessbad-Vergnügen in gemahlenen Kaffeebohnen

Wellnessbad-Entspannung in röstfrischem Kaffee: Das Kaffeebad als vitales Wellness-Vergnügen für den ganzen Körper!

Kaffeebad: Röstfrisches Wellnessbad-Vergnügen in gemahlenen Kaffeebohnen

Schon mal in frischem Kaffee gebadet? Natürlich ist nicht das brühend-heiße Getränk gemeint, sondern das angenehm warme Kaffeemehl. Natur pur – ohne Zusatz von Chemie. Das Kaffeebad ist in Wellness-Einrichtungen noch nicht fester Bestandteil des Programms, doch ist es langsam auf dem Vormarsch. Zudem gibt es mehrere Variationen dieser verführerischen Entspannung, die wir Ihnen an dieser Stelle einmal vorstellen möchten.

Röstfrisches Kaffeebad: Kaffeegenuss auf Japanisch!

Die Japaner lieben das Kaffeebad eher als eine Art Packung. Dabei wird ganz frisch gemahlener Kaffee bzw. röstfrische Kaffeebohnen mit dem genauso frischen gelben Fruchtfleisch der Ananas vermischt. Es entsteht ein dicklicher Brei, der auf mindestens 60 Grad erwärmt wird – und das passiert ganz automatisch, denn die Ananas-Stückchen lösen eine sogenannte „Bioreaktion“ aus. Mikroorganismen fangen sofort an zu arbeiten und erwärmen die Mischung ohne jegliche externe Quelle. Die Temperatur von rund 60 Grad garantiert eine angenehme Wärme, die dem Körper gut tut. Und in dieser Brei-Packung gehen die Asiaten sprichwörtlich baden. Wozu das Ganze? Kaffee hat außen nahezu die gleiche Wirkung wie innen: Er regt dank des enthaltenen Koffeins den Stoffwechsel an. Er fördert außerdem die Durchblutung und lockert auf diese Weise auch die Muskulatur. So können sich leichte Verspannungen im Handumdrehen lösen. Außerdem enthalten die feinen, braunen Körnchen jede Menge Phosphor und Kalium – also Mineralstoffe, die äußerlich angewendet dem Körper auch beim Entschlacken helfen können.

Gebrühter Kaffee als Peeling-Ersatz

So ein japanisches Kaffeebad ist natürlich etwas umständlich. Daher empfiehlt sich für die Nachahmung in den eigenen vier Wänden die einfachere Variante: Brühen Sie frischen Kaffee  einer guten Sorte, am besten Arabica, auf, setzen Sie sich in die wohlgemerkt leere Badewanne und reiben Sie sich ganz sanft mit dem wohlriechenden Kaffeesatz ein. Das Ganze funktioniert dann wie ein Peeling: Die kleinen Kaffeemehlkörnchen spüren Sie auf Ihrer Haut, was nicht nur ein angenehmes Gefühl bereitet, sondern gleichzeitig auch schmirgelnd dafür sorgt, dass Hautschüppchen entfernt werden. Die Haut kann danach wieder „so richtig durchatmen“. Dass die Haut danach klarer aussieht, versteht sich fast von selbst. Die Wirkstoffe des Kaffees sollen Experten zufolge auch dafür sorgen, dass sich die Haut etwas mehr strafft und so auch unerwünschter Cellulite vorbeugen kann.

Lassen Sie den Kaffeebrei ruhig zehn Minuten bis eine Viertelstunde auf Ihrer Haut einwirken und genießen Sie dabei den köstlichen Duft des „schwarzen Wassers des Orients“. Selbst Menschen, die ansonsten Kaffee nicht trinken, erliegen dem verführerischen Aroma. Wenn Sie dann mehr Zeit und Lust haben, dann können Sie nach der Einwirkzeit die Badewanne noch mit Wasser volllaufen lassen und darin restlos entspannen. Möchten Sie sich danach aber schnell von der braunen Masse befreien, greifen Sie einfach zum Duschkopf.

Selbstverständlich können Sie das Kaffeebad nach Belieben noch mit Mandel- oder Olivenöl anreichern, damit das Peeling noch cremiger wird. Kenner schwören sogar auf Kaffee als Pflegespülung für die Haare. Vor allem dunkle oder rote Haare bekommen dadurch einen besonderen Glanz.

 
 
 

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