Aromatherapie mit ätherischen Ölen für ein gesteigertes Wohlbefinden

Aromatherapie und Aromapflege – Stimulierende ätherische Öle für ein pures Entspannungsvergnügen

Aromatherapie mit ätherischen Ölen für ein gesteigertes Wohlbefinden

Gesund werden durch Düfte – nichts hört sich einfacher an als das. Und selbst wer nicht an diese bereits uralte Methode glaubt, praktiziert alltäglich morgens im Bad oder abends vor dem Ausgehen ein kleines Stückchen „Aromatherapie“: Mit einem Spritzer Parfum oder Eau de Toilette sollen andere einen sprichwörtlich besser riechen können, aber auch selbst möchte man sein Wohlbefinden durch gute Gerüche steigern. Was genau es mit der Aromatherapie auf sich hat, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

Aromatherapie – Stimulierende Düfte wirken nach

Eigentlich zählen auch Massageöle oder Duftlampen bzw. Räucherstäbchen zur Aromatherapie, mithilfe derer man schlichtweg die Behandlung von Erkrankungen oder Befindlichkeitsstörungen durch ätherische Öle bezeichnet. Eukalyptus, Nadelhölzer und Lavendel, aber auch Saunaaufgüsse sowie das winterliche Erkältungsbad gehören zur stimulierenden Aromatherapie. Dabei wird nicht immer nur unser Riechorgan angesprochen. Die sanfte Massage, mit beispielsweise verführerisch nach Mandel duftendem Öl, stimuliert uns gleich ganz anders als ein komplett geruchsneutrales Lockern der Nacken- oder Rückenpartie. Da sich Gerüche meist noch lange nach einer Anwendung oder einem Ereignis einprägen, bleibt Ihnen oft noch eine positive Erinnerung und Assoziation.

Jeder Duft mit einer anderen Wirkung

Schon unsere Vorfahren hielten viel von dieser Gesundheitsmethode. Duftstoffe wurden in vielen Ritualen verwendet, oftmals verbrannt, sodass der Rauch stimulierend auf die Gruppe wirkte. So leitet sich das französische Wort Parfum vom lateinischen „per fumum“ ab, was als „durch den Rauch“ übersetzt werden kann. Es ist eine Wissenschaft für sich, welche Art von Ölen welche Wirkung hervorruft. Sicherlich reagiert auch jeder Mensch ein wenig anders. Aber Lavendel wird allgemein ein beruhigender Effekt nachgesagt, der quietsch-frische Duft von Zitronen oder Orangen hingegen kann bei vielen die Stimmung aufhellen. Thymian – in der Küche gern als Würzmittel verwendet – kann müde Menschen munter machen, zumindest soll er eine aktivierende Wirkung haben. Daran erkennt man, dass nicht nur reine Öle ihren Platz in der Welt der Aromatherapie haben, sondern auch Heilkräuter wie Salbei, Kamille, Hopfen oder Zitronenmelisse längst deren Bestandteil sind.

Achtung bei puren Ölen

Aromaöle, die es in zahlreichen unterschiedlichen Arten gibt, eignen sich grundsätzlich auch für die direkte Anwendung auf der Haut. Der Vater der modernen Aromatherapie, ein Chemiker aus Frankreich, soll vor nahezu hundert Jahren bei einem Brandunfall in seinem Labor auch mit Lavendelöl seine Wunden behandelt haben – angeblich ohne jegliche Narben davon getragen zu haben. Warzen wurden einst oftmals auch durch Träufeln mit Zitronenöl bekämpft. Der Gebrauch von puren Ölen sei allerdings in den meisten Fällen nicht empfohlen. Oft nimmt man ein anderes Öl wie beispielsweise das aus Oliven hinzu, um ein bestimmtes Öl zu verdünnen. Ätherische Öle in ihrer ganzen Reinheit können bei empfindlichen Personen nicht nur Allergien hervorrufen, sondern auch regelrecht zu Verätzungen führen. Und auch beim Einatmen ist gerade bei kleinen Kindern oder auch älteren Personen Vorsicht geboten: Tatsache ist, dass die Inhalation purer ätherischer Öle zu Atembeschwerden führen kann.

Viele im Handel erhältliche Aromaöle werden längst künstlich hergestellt. Zu hoch ist die Gefahr von Vergiftungen, denn pflanzliche Stoffe können toxisch wirken und folglich in falsch dosierter Menge Organe wie u.a. die Leber angreifen. Wer sich aber an die Regeln hält und die Öle richtig einsetzt, für den wird die Aromatherapie in ihren vielen Formen ein wunderbares Erlebnis sein – und das inklusive einer erfolgreichen Steigerung des gesamten Wohlbefindens.

 
 
 

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