Schwimmratgeber Kraulen: Auf die richtige Technik beim Kraulschwimmen kommt es an!

Kraulen richtig lernen und praktizieren: Eine Einführung in die Technik des Kraulschwimmens …

Schwimmratgeber Kraulen: Auf die richtige Technik beim Kraulschwimmen kommt es an!

Wenn schon, denn schon: Der Mensch ist von Natur aus sicherlich nicht dafür prädestiniert, sich im Wasser fortzubewegen. Andere Lebewesen können das viel besser. Aber ist man einmal im Nass, dann ist das Kraulen die mit Abstand gesündeste Art und Weise voranzukommen. Wie und warum erfahren Sie hier bei Wellnessium.de.

Kraulen – Rhythmisch und gleichmäßig

Mediziner wissen: Anders als beim Brustschwimmen schont man den Körper beziehungsweise den Rücken beim Kraulen am besten. Denn diese Schwimmtechnik belastet die Wirbelsäule nicht so stark, sie bleibt dabei in ihrer natürlich S-Form. Zudem wird der vielleicht vom Büroalltag verspannte Nackenbereich merklich entspannt. Die Schulter rotiert angenehm mit und löst auf diese Weise die verspannten Muskeln. Das Wort Kraulen bzw. Kraulschwimmen ist vielleicht etwas in die Jahre gekommen, als Wettkampf wird ohnehin nur noch vom Freistilschwimmen gesprochen. Und diese Disziplin ist gerade äußerst beliebt und spannend, weil dabei nämlich die höchsten Geschwindigkeiten erzielt werden. Beim Kraulen geht es rhythmisch und gleichmäßig voran – sogenannte Gleitphasen wie beim Brust- oder Rückenschwimmen sind extrem kurz, wenn überhaupt vorhanden.

Auf die richtige Technik kommt es an

Doch so einfach das Kraulen im Fernsehen aussehen mag – ganz so leicht ist es dennoch nicht. Es kommt eben wie so oft auf die richtige Technik an: Der Körper liegt flach im Wasser und ist komplett gestreckt. Die Arme müssen genauso unter Kontrolle gebracht werden wie die Beine, aber alles hintereinander und im Wechsel: Erst der Armzug, dann der Beinschlag und schließlich darf die richtige Atemtechnik nicht fehlen. Bei jedem zweiten oder vierten Zug nach einer beliebigen Seite kurz ein- und ausatmen oder nur nach jedem dritten Zug wechselnd. Das Gesicht, das beim Schwimmen eigentlich nach unten Richtung Beckenboden zeigt, wird zum Atmen auf die Seite gedreht, der Mund schnappt dann einen kurzen Moment knapp über der Wasseroberfläche nach Sauerstoff, bevor das Gesicht wieder eingedreht wird.

Etwas Geduld bis zu den ersten Erfolgen ist gefragt

Diese Technik klappt meist am Anfang nicht perfekt, man kann sie aber im Laufe der Zeit optimieren. Ohnehin bedarf es gerade beim Kraulen ein wenig Geduld. Die Ausdauer, die Stärkung für den Herz-Kreislauf oder auch Abnehmerfolge zeigen sich erst nach einigen Wochen oder Monaten. Denn Kraulen ist anstrengend und für den Körper zunächst ungewohnt: Wadenkrämpfe oder Muskelzerrungen könnten das Ziel, mindestens einen Kilometer am Stück zu schwimmen, hinauszögern.

Zurück zum perfekten Armzug: In der ersten Phase sind beide Arme nach vorne gestreckt. Dann klappt das Handgelenk des einen Arms nach unten, es folgt der Unterarm. Dabei greift oder fasst man nach dem Wasser. Es folgt die Druckphase, der Arm unter Wasser drückt sich regelrecht nach vorne. In der Körpermitte angekommen, wird der Arm aus dem Wasser gezogen und über der Wasseroberfläche wieder nach vorne geführt. Hierbei muss man darauf achten, dass man sanft eintaucht: Geschmeidig statt hastig sollen die Bewegungsabläufe sein.

Die Beine haben vergleichsweise wenig zu tun, sind aber fürs Vorwärtskommen natürlich auch extrem wichtig. Auch hier gilt: Bitte keine hastigen Bewegungen. Der Impuls kommt zwar letztlich aus der Hüfte, es soll aber eigentlich nur so aussehen, als ob der Unterschenkel die Hauptarbeit leistet. Der Radius ist also insgesamt eher klein. Das Bein wird angezogen und aus dem Knie erfolgt der Schlag, der Fußrücken ist dabei am besten nach innen gedreht. Den Trainingserfolg kann man sogar nachzählen: Je weniger Armzüge man für eine Bahn benötigt, desto besser ist die Kraultechnik.

 
 
 

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