Der Fahrrad-Vergleich: Das richtige Fahrrad für jeden Fahrrad-Typ

Das richtige Fahrrad für Ihren Bedarf: Mountainbike, Trekkingrad, Citybike und Co. im Vergleich!

Der Fahrrad-Vergleich: Das richtige Fahrrad für jeden Fahrrad-Typ

Seit jeher ist das Fahrradfahren eine praktische und bequeme Art, sich fortzubewegen. Aber das ist noch längst nicht alles: Wer fest im Sattel sitzt, tut von Kopf bis Fuß etwas für seine Gesundheit. Herz und Kreislauf kommen in Schwung, Knie- und Fußgelenke werden geschont, die Rückenmuskulatur gestärkt und frische Luft gibt es gratis dazu. Wichtig ist nur, dass Sie sich auf den richtigen Drahtesel setzen – ganz entsprechend Ihrer Leistung und Ihren Fähigkeiten. Denn sonst werden Sie entweder unterfordert oder gefährden gar Ihre Gesundheit durch falsche Körperhaltung oder Überanstrengung. Wellnessium.de zeigt Ihnen, auf welchem Fahrrad Sie am besten in die Pedale treten können.

Mit dem Cityrad bequem und sicher "von A nach B"

Wer das Rad vorwiegend als Begleiter in der Stadt und als Einkaufshilfe benutzt, ist auf dem Cityrad bestens aufgehoben. Sie sitzen bequem aufrecht und haben den Stadtverkehr gut im Blick. Ihre Kinder können Sie sicher auf einem Sitz, der auf den stabilen Gepäckträger montiert wird, zum Kindergarten fahren. Neben der Asphaltstrecke kann das Cityrad auch für einen kleinen Ausflug am Wochenende in den Wald genutzt werden. Es ist robust und für bequemes Radeln konzipiert. Auch müssen Sie kein Technik-Freak sein, denn das Cityrad hat alles, was Sie brauchen - vom Schutzblech, Kettenkasten, einer einfach zu bedienenden Nabenschaltung bis hin zu Einkaufskörben, die vorne und hinten befestigt werden können. Licht spendet der Dynamo und außerdem machen Sie die Reflektoren in den Speichen gut sichtbar im gefährlichen Straßenverkehr.

Mit viel Tempo auf dem Rennrad unterwegs

Auf fast all das, was das Cityrad zu bieten hat, verzichtet das Rennrad. Wie der Name schon andeutet, kommt es hier auf Geschwindigkeit an und da muss jeder Ballast abgeworfen werden – kein Schutzblech, kein Kettenschutz, kein Gepäckträger und auch auf eine Lichtanlage wird meist verzichtet. Daher ist der Flitzer oft nicht verkehrstauglich und eignet sich nur für das schnelle Fahren auf glatten Ebenen. An sich ist das Rad mit dem leichten Rahmen ein reines Fitnessgerät und nur für geübte Fahrer zu empfehlen. Hier geht es in erster Linie um Konditionsaufbau und eben Rennsport. Spezielle Rennkleidung ist beim Sprinten auf zwei Rädern angebracht ; außerdem darf hier wegen der hohen Geschwindigkeiten unter keinen Umständen der Fahrradhelm fehlen! Wichtig ist auch die ganz individuelle Anpassung des Rads (Höhe, spezielle Schaltung etc.) an den sportlichen Fahrer.

Mit Mountainbike und Trekkingrad über Stock und Stein

Ebenfalls oft nicht verkehrstauglich ist das Mountainbike, das Naturliebhaber hügelige Strecken durch Wald und Berge zurücklegen lässt. Es ist für unebenes Gelände robust angelegt und verfügt über Kettenschaltung, Federgabel und starke Bremsen. Die profilstarken Reifen schaffen nahezu jeden Stock und Stein. So sehr solche Natur-Touren mit dem „Bergfahrrad“ auch reizvoll klingen – auch hier sind, ähnlich wie beim Rennrad, viel Übung und Ausdauer gefragt.

Wer sich einen Mix aus Rennrad und Mountainbike wünscht, sollte sich auf das Trekkingbike schwingen. Darauf kann der Fahrer ähnlich gebeugt wie auf einem Rennrad seine Kondition steigern, muss dabei aber nicht auf Querfeldein-Touren verzichten. Auch für den Straßenverkehr ist das Trekkingrad inklusive Gepäckträger geeignet – also ein echter Allrounder, der vielleicht auch etwas für Sie sein könnte, sofern Sie noch unentschlossen sind? Welcher Radtyp Sie auch sind: Das Radfahren stärkt ihre Wirbelsäule, schützt Sie vor Herz-Kreislauferkrankungen und wirkt durch die gleichmäßige Bewegung obendrein beruhigend und entspannend.

 
 
 

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