Musik beim Laufen: Der ultimative Motivationszünder!
Im richtigen Musikrhythmus joggen: Musik als perfekter Motivationszünder beim Laufen
Nicht selten siegt der berühmte „innere Schweinehund“, wenn es mal wieder darum geht, etwas für seinen Körper und die Kondition zu tun. „Joggen ist immer so langweilig“, sagen viele und versuchen damit, ihr schlechtes Gewissen wenigstens ein wenig abzumildern. Unser Motivationstipp lautet: Versuchen Sie es doch mal mit Musik! Mit dem richtigen Takt im Ohr werden Sie vielleicht bald zum begeisterten Läufer. Wellnessium.de zeigt Ihnen und informiert Sie ausführlich, wie Sie dabei vorgehen und die Musik als Ihren persönlichen Motivationszünder entdecken.
Musik kann immer mit dabei sein
Schon seit den Achtzigern, als der Walkman berühmt wurde, ist der Jogger unabhängig: Seine Lieblingsmusik ist transportabel geworden und stets mit dabei. Die MP3-Technik hat das Hobby als beliebten Sport für Frau und Mann jedoch noch viel einfacher gemacht: Die Geräte sind äußerst handlich und lassen sich gut unter der Kleidung verstecken – manche Laufkleidung hat sogar bereits eingenähte MP3-Player-Taschen parat.
Die beiden größten Pluspunkte der genialen Erfindung sind jedoch die folgenden: Gute Player sind unempfindlich gegen Erschütterungen. Außerdem kann der Sportsfreund gleich mehrere tausend Songs mit auf die Strecke nehmen und jederzeit mit einem kleinen Klick die Musik seinem Tempo beim Laufen anpassen.
Laufen Sie nicht der Musik hinterher – bestimmen Sie das Tempo!
Nichts wäre falscher, als den Lauf gleich mit einem Heavy-Metal-Song zu beginnen. Schmusesongs sind für die Aufwärmphase natürlich auch unpassend. Für die Dehnübungen, die viele Jogger gerne auslassen, beginnt man am besten mit lockerer Popmusik oder mit dem aktuellen Lieblingssong – das wirkt aufmunternd und belebend.
Sie kennen das bestimmt vom letzten Disco-Besuch: Wenn der richtige Song gespielt wird, verspüren Sie Bewegungsdrang. Nach einer sanften Anlaufphase folgt dann höheres Tempo, sodass hier je nach persönlichem Geschmack auf Dance- oder Technotitel umgeschaltet werden kann. Wichtig dabei ist allerdings, dass die Lieder keine ständigen Rhythmuswechsel haben. Für einen gleichmäßigen Laufstil sorgen am besten durchgängige Musikstücke. Die Grundregel sollte aber immer lauten: Nicht Sie passen Ihren Laufrhythmus der Musik an, sondern umgekehrt. Verausgaben Sie sich nicht!
Schalten Sie Ihre Umwelt nicht ganz ab
Bei der richtigen Lautstärke ist man angekommen, wenn man die eigenen Laufschritte nicht mehr hört. Höher sollte der Volume-Pegel nicht eingestellt werden, denn sonst besteht die Gefahr, die Umgebung, wie Hunde oder Radfahrer im Wald oder Autos auf Straßen, komplett auszublenden. Der Fachmann spricht vom „Aufmerksamkeitsdefizit“. Von sogenannten „Noise-Cancelling-Kopfhörern“, die es im Fachhandel gibt und die extra den Umgebungslärm herausfiltern, ist daher abzuraten. Beim Auslaufen, also dem etwas schnelleren Gehen am Ende der Strecke, bieten sich etwa klassische Musik oder etwa typische Chill-Out-Titel an.
Wenn Sie durch die neue musikalische Begleitung nun so richtig auf den Geschmack gekommen sind, hätten wir nur noch einen Tipp am Rande, den wir Ihnen mitgeben möchten: Lassen Sie es nicht zur sturen Gewohnheit werden und probieren Sie hin und wieder auch einen musikfreien Lauftag aus, wo Sie sich ganz und gar auf das reine Laufen konzentrieren können. Sie werden sehen oder besser hören: Auch die Stille kann beim Joggen ein Genuss sein.
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