Inlineskaten – Fitness inklusive Spaßfaktor auf acht Rollen
Skating-Spaß auf acht Rollen: Fitness- und Konditionstraining mit Inlineskaten
Schlittschuh auf Rädern – so einfach kann man Inlineskaten beschreiben. Doch von Gemütlichkeit ist hier keine Spur: Die vier Rollen aus Hartgummi sorgen für eine atemberaubende Geschwindigkeit, mit der man Autos im Ortsverkehr locker überholen kann. Durch schwungvolle Bewegungen gleitet man im Slalom um Kurven und Ecken. Manchmal hat man das Gefühl, kurz vor dem Abheben zu sein. Rückwärtsfahren sorgt für spektakuläre Einlagen – und Sprünge über Hindernisse machen das Ganze noch äußerst rasant.
Nötige Voraussetzungen: Schnell und risikofreudig
Dass es Leute gibt, die von dieser Sportart, die schon seit Anfang der 90er-Jahre aus den USA zu uns kam und seitdem im Dauertrend liegt, noch nie gehört haben, ist höchst unwahrscheinlich. Der Sport ist bei Jung und Alt beliebt: Er kommt cool daher, weil er lässig vonstatten geht. Langeweile ist hier fehl am Platz, weil man sich durch Inlineskaten schnell fortbewegt und dadurch viel von der Umgebung sieht. Die langen, möglichst geschmeidigen Bewegungen garantieren, dass der komplette Körper im Einsatz ist. Und die nötige Portion Risiko ist auch dabei, fordert Inlineskaten von jedem Sportler doch gekonnte Akrobatik. Als Sport in der Gruppe verlangt das Skaten sogar noch Koordination, denn sonst ist der Aufprall vorprogrammiert. Die richtige Ausrüstung mit Helm, Knie- und Armschonern sowie Handschuhen ist daher Pflicht.
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Der Fitness-Aspekt ist unbestritten: Beim Inlineskaten kommen unzählige Muskeln zum Einsatz – übrigens auch am Po, den viele bei sich zu den Problemzonen zählen. Natürlich ist die Beinmuskulatur am allermeisten gefordert. Aber dadurch, dass durch die Haltung des Oberkörpers, kombiniert mit den Armbewegungen, auch gelenkt werden muss, wird praktisch der gesamte Körper trainiert. Die Muskelmasse ist ständig in Bewegung und so werden zahlreiche Kalorien verbrannt.
Sanfte Ausdauer durch Inlineskaten - Das nennt sich wahre Kondition!
Gut zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems ist der Rollsport auf jeden Fall: Man bewegt sich stets an der frischen Luft und führt der Lunge jede Menge Sauerstoff zu. Der Puls steigt und durch die stets fließenden Bewegungen droht im Allgemeinen keine Überanstrengung – erst recht nicht für die Gelenke, wenn der Sport normal betrieben wird. Der positive Effekt für die Ausdauer wird allerdings später erreicht als zum Beispiel beim Lauftraining. Deshalb müssen die Einheiten beim Inlineskaten von vornherein auch länger angesetzt werden, damit sie Wirkung zeigen. Erst regelmäßige Wiederholungen und ein festes Trainingsprogramm steigern die Fitness. Die richtige Vorbereitung ist wie so oft im Leben alles: Gehen Sie keinesfalls mit vollem Magen auf die Rollen. Denn, wenn sich viel Blut und der sich darin befindliche Sauerstoff zur Verdauung im Magen-Darm-Trakt befinden, können die Muskeln nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Leichte Snacks wie zum Beispiel eine Banane oder ein Joghurt rund eine halbe Stunde vor dem Training sind empfehlenswert. Genügend Trinken versteht sich natürlich von selbst: Noch vor den ersten Metern sollten Sie dem Körper Wasser zuführen, denn beim Inlineskaten geraten Sie leicht ins Schwitzen.
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