Was tun bei Schlafproblemen und Schlafstörungen?

Schlafstörungen und Schlafprobleme ade: Tipps für einen gesunden und erholsamen Schlaf

Was tun bei Schlafproblemen und Schlafstörungen?

Schlafprobleme haben sich mittlerweile zu einer regelrechten Volkskrankheit entwickelt. Bereits 50 Prozent aller Deutschen und Österreicher leiden an kontinuierlichen Schlafstörungen. Manche von ihnen haben nur gelegentlich mit dem Einschlafen zu kämpfen und überwinden dieses Problem meist schnell durch u.a. ärztliche Hilfe und Medikamente, andere wiederum leiden mehrere Jahre unter Schlafproblemen, sodass es für viele sogar zu einer chronischen Belastung werden und die Gesundheit enorm beeinträchtigen kann.

Schlafstörungen und Schlafprobleme: Gehen Sie es richtig an!

Es gibt viele Ursachen und Arten von Schlafstörungen, von denen jeder Mensch in unterschiedlicher Hinsicht betroffen sein kann: Die Insomnie beschreibt Probleme des Einschlafens, des Durchschlafens und nächtlichen Aufwachens, womit fast jeder Mensch in seinem Leben konfrontiert wird. Die Gründe hierfür können vielseitig sein und reichen von familiären Problemen, über Druck in Schule, Studium und Arbeit bis hin zu Mobbing, Stress und gewöhnlichen Alltagsproblemen. Darüber hinaus gibt es auch sogenannte schlafbezogene Atemstörungen. Darunter versteht man das Schnarchen und gelegentliche Atemstillstände in der Nacht. Gewöhnlich gilt ein kleiner Atemstillstand bzw. verzögertes Atmen während dem Schlaf als nicht gefährlich oder schlimm, sollte jedoch trotzdem mit dem Arzt besprochen werden.

Der Terminus „Hypersomnie“ bezeichnet das Problem des übermäßigen Schlafens und permanenter Müdigkeit. Diese Art von Schlafstörung kann zudem bei ständigen Jetlags, vor allem bei kontinuierlich Reisenden aus u.a. beruflichen Gründen, und / oder Schichtarbeitern auftreten. Diese beiden Schlafprobleme bringen den Schlafrhythmus völlig aus dem Gleichgewicht, wodurch die Rem-Phasen nicht mehr zur gewohnten Zeit ablaufen. Der Körper kann dieser Störung, die bei ständigen Jetlags und Schichtarbeiten permanent auftritt, nicht ordnungsgemäß entgegenwirken. Er denkt, der Schlaf würde wieder zur gewohnten Zeit ablaufen, wodurch Störungen des Schlafrhythmus hervorgerufen werden.

Achtung „Schlafräuber“: Seelische Probleme, Stress und Koffein

Oftmals gehen Schlafprobleme mit extremen seelischen Belastungen einher: Dies kann beispielsweise den Verlust eines geliebten Menschen, harte und stressige Zeiten in Schule, Studium und Beruf sowie generelle Angstzustände betreffen. Gesunder Schlaf bleibt unter derartigen Bedingungen meist völlig auf der Strecke. Auch äußere Faktoren nehmen großen Einfluss auf das Schlafen. Herrscht beispielsweise ein für den Körper unangenehmes Klima im Raum, wird man nachts von übermäßigem Lärm belästigt oder ist das Bett nicht komfortabel genug, beispielsweise aufgrund nicht Gesundheitsstandards entsprechender Matratzen oder Kopfkissen, so hat dies in vielen Fällen Schlafstörungen zur Folge. Ebenso kann ein exzessiver Genuss von koffeinhaltigen Getränken, wie Cola, Kaffee oder Tee, aber auch die Einnahme von chemischen Medikamenten, sogenannten Psychopharmaka, den Schlafrhythmus eher negativ beeinflussen. Organische Probleme, wie Herzrhythmusstörungen oder Schilddrüsenfehlfunktionen sind eine weitere ausschlaggebende Ursache, die zu Schlafstörungen führen kann. Fazit: Die Gesundheit des Menschen, der mit Schlafproblemen zu kämpfen hat, ist sichtlich beeinträchtigt. Die Lebensqualität sinkt, das Unfallrisiko steigt und die Arbeitsleistung nimmt auf nicht vorhandener Konzentration drastisch ab. Außerdem ist die Anfälligkeit für Infektionen deutlich größer.

Jeder Mensch braucht Schlaf, damit er Kraft tanken und neue Herausforderungen bewältigen kann. Während des Schlafens regeneriert sich der Körper, das Immunsystem wird gestärkt, das Gehirn verarbeitet sämtliche über den vorigen Tag aufgenommene Reize und räumt den Geist auf. Ebenso ist es durch einen richtigen Schlaf möglich, dass sich Organe erholen und die Muskelkraft aufgebaut wird.

Schlafstörungen auf Wiedersehen: So bekommen Sie Schlafprobleme in den Griff!

Wenn auch Sie unter Schlafstörungen leiden, dann können Sie einige Dinge beachten, um dieses Problem, anfänglich ohne ärztliche Hilfe, zu lindern:

  • Gehen Sie zu einer geregelten Zeit ins Bett, sofern Sie bereits seit längerem mit Schlafproblemen zu kämpfen haben. Vermeiden Sie stundenlanges Fernsehen im Bett. Auch, wenn es Ihnen schwer fällt, in den Schlaf zu finden, ist es zu empfehlen, sich schlafen zu legen. Filme spät in der Nacht lassen den Körper nicht zur Ruhe kommen, wodurch das Einschlafen wiederum erschwert wird.
  • Vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke und schweres Essen vor dem Schlafengehen. Koffein hält munter und schweres Essen vor dem Bettgehen regt die Arbeit des Darmes an, wodurch die Verdauung in Gang gesetzt wird. Auch wenn Sie abends ein leichtes Hungergefühl verspüren, ist trotz allem davon abzuraten, sich den Magen übermäßig vollzuschlagen.
  • Werden Sie abends quälende Gedanken los, die Ihnen eventuell den Schlaf rauben könnten. Schreiben Sie sie auf und kümmern Sie sich am nächsten Tag darum. Besonders sensible Menschen sollten Aussprachen und Konflikte so bald wie möglich klären, da der Schlaf nicht in seinem normalen Rhythmus ablaufen kann. Die Rem-Phasen verkürzen sich, wodurch nächtliches Aufwachen und wenig Leistungsfähigkeit die Folge sein können.
  • Vermeiden Sie es, zu später Stunde exzessiv Sport zu treiben. Viel Sport lässt den Körper zwar ermüden, aber regt das Nervensystem ungemein an, sodass es einige Zeit benötigt, um wieder „herunterfahren“ zu können. Lassen Sie den Tag stattdessen gemütlich ausklingen.
  • Prüfen Sie die Qualität Ihres Bettes, der Matratze und des Kopfkissens. Sollten die Federn / Daunen Ihres Kissens abgenützt sein, sodass das Kissen erschlafft, so ist es zu empfehlen, ein neues zu besorgen; wenn Ihnen der Fachhandel zu teuer ist, so können Sie auch in einem Betten Online Shop qualitativ hochwertiges Betten-Zubehör kaufen. Erschlaffte Kissen verhindern, dass der Kopf in die richtige Lage gebracht werden kann. Auch die Matratze sollte gewechselt werden, sofern diese nicht mehr den aktuellen Normen entspricht oder sich aufgrund des Alters als nicht mehr schlaftauglich genug erweist.
 
 
 

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