Vom Schlafen und Träumen: Einschlafen, REM-Phasen, Aufwachen und Co.

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Vom Schlafen und Träumen: Einschlafen, REM-Phasen, Aufwachen und Co.

Sicher haben Sie sich auch schon einmal gefragt: Was passiert eigentlich mit mir, wenn ich schlafe? Außer an manchen Traum können wir uns an wenig der mehrstündigen Ruhepause erinnern. Fest steht nur, dass Körper und Geist die tägliche Auszeit dringend nötig haben, um wieder Kraft und Energie zu tanken. Wer sich zu wenig Schlaf gönnt, kriegt die Folgen meist gleich am nächsten Tag durch schlechte Konzentrationsfähigkeit, Abgeschlagenheit und Stimmungsschwankungen zu spüren. Ein Schlafmangel über längere Zeit hinweg kann durchaus zu ernsthaften Erkrankungen wie Depressionen oder Stoffwechselstörungen führen. Wir von Wellnessium.de wollen hier ein bisschen das Geheimnis lüften, was im Schlaf alles passiert. Lassen Sie uns dafür eine Runde zusammen schlummern!

Die Kleinen brauchen den meisten Schlaf

Eigentlich können wir unseren Körper tatsächlich mit einem aufladbaren Gerät vergleichen – irgendwann muss er an die Steckdose, da die Energiereserven nur begrenzt sind. In der menschlichen „Stand-By“-Funktion, nämlich dem Schlaf, werden dann alle Körperfunktionen auf ein Minimum heruntergefahren. Muskeln entspannen sich, Atmung und Puls werden langsamer. Der Körper lädt sich selbst wieder auf. Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist typenabhängig. Ein Baby schläft rund 16 bis 18 Stunden täglich, beim Kleinkind sind es noch bis zu 13 Stunden und ein Jugendlicher braucht etwa neun Stunden. Acht Stunden Schlaf sind für einen Erwachsenen normal, allerdings nimmt das Bedürfnis nach Schlaf mit dem Alter ab. Was nun während dieser unterschiedlich langen Ruhephasen geschieht, verrät uns das EEG (Elektroenzephalogramm), das unsere Gehirnströme messen und damit der Schlafforschung große Dienste erweisen kann.

Keine Sorgen mit ins Bett nehmen

Wenn wir uns in die Federn kuscheln und den Tag Revue passieren lassen, sind unsere Muskeln noch recht angespannt und das Gehirn aktiv. Für einen gesunden und guten Schlaf ist es besonders wichtig, dass wir ohne Stress, Ängste oder Verkrampfungen ins Bett gehen. Nur so bleibt der nötige Schlaf ungestört. Etwa eine halbe Stunde nach dem Zubettgehen gleiten wir in einen traumlosen Tiefschlaf, der all unsere Muskeln vollkommen entspannen lässt. Puls und Atmung werden langsamer. Diese sogenannte Non-REM-Phase ist besonders wichtig für das Immunsystem, da der Körper völlig ruht.

REM-Phasen – Für die Gesundheit schlafen!

Die folgende, meist nur einige Minuten andauernde REM-Phase beschäftigt Schlafforscher noch immer wegen ihrer Rätselhaftigkeit. REM ist die Abkürzung für „Rapid Eye Movement“, was übersetzt „schnelle Augenbewegung“ heißt. Der Schlaf ist jetzt leichter, das EEG weist auf eine lebhafte Hirnaktivität hin und wir träumen viel. Wachen wir währenddessen auf, können wir uns recht gut ans Träumen erinnern. Bei Kindern dauern diese Leichtschlaf-Phasen länger als bei Erwachsenen. In der weiteren Nacht wechseln sich Non-REM- und REM-Phasen immer wieder ab – und das bis zu fünf Mal. Richtig tief schlafen wir aber nur während der ersten beiden Tiefschlafphasen. Daher ist wohl auch etwas dran an dem Ratschlag, dass der Schlaf vor Mitternacht der gesündeste sei. Wann auch immer, schlafen Sie schön und erholsam!

 
 
 

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