Problem Schnarchen: Ursachen, Risiken und Behandlung

Ruhestörer Schnarchen als unliebsamer Bettgenosse: Der wahre Feind in meinem Bett!

Problem Schnarchen: Ursachen, Risiken und Behandlung

Wer kennt das nicht? Der Partner schnarcht in der Nacht oder man wird durch das eigene Schnarchen aus dem wohlverdienten Schlummer gerissen. Tatsache ist, dass schnarchen nicht nur als unliebsamer „Bettgenosse“ gilt, sondern auch durchaus zu ernsthaften Erkrankungen führen kann. Demnach können zwei zentrale Arten des Schnarchens unterschieden werden: Während das sogenannte kompensierende Schnarchen einzig und allein „nur“ störend ist und das Einschlafen erschwert, spricht man beim obstruktiven Schnarchen von einem die Gesundheit beeinträchtigendem Schnarchen. Immer mehr Menschen leiden an dieser Erkrankung, die sich mittlerweile bereits zu einem regelrechten Volksleiden entwickelt hat.

Obstruktives Schnarchen: Mehr als nur ein schlafendes Gesundheitsproblem

Wenn der Mensch schnarcht, dann liegt zumeist eine schlafbezogene Atmungsstörung vor. Ursachen dazu gibt es viele: Übergewicht, eine genetische Veranlagung, aber auch die falsche Schlaflage, ein übermäßiger Alkoholgenuss sowie anatomische Beschaffenheiten wie beispielsweise eine verkrümmte Nasenscheidewand können Gründe für das Schnarchen sein. Durch diese Atemstörung kann es zu einer verminderten Sauerstoffaufnahme des Körpers während des Schlafes kommen. Diese führt unter anderem zu schweren Schlafstörungen, Nervosität, Bluthochdruck bis hin zu einem erhöhten Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko. Demnach sollte das Schnarchen nicht als lästiger Ruhestörer in der Nacht gesehen werden, sondern muss, sofern es zu einem nächtlichen Dauerbegleiter wird, auf alle Fälle ernst genommen und gegebenenfalls medizinisch behandelt werden.

Auch Sie leiden unter dem immer häufiger auftretenden Schlafproblem? Kein Grund, gleich zu verzweifeln, denn diesem unliebsamen Bettgesellen kann bedingt auch wirklich entgegengewirkt werden. Es gibt eine Reihe von Verhaltensregeln, die trotz des Schnarchens zu einem wahrhaftig gesunden und geräuschlosen Schlafvergnügen verhelfen können.

Tipps gegen Schnarchen: So schlagen Sie dem lästigen Ruhestörer erfolgreich ein Schnippchen!

Bevor Sie dem Schnarchen gleich mit einer ganzen Ärztearmada zu Leibe rücken, versuchen Sie es doch mit ein paar einfachen Verhaltensregeln sowie Tipps und Tricks, um Ihren nächtlichen Frieden bzw. geregelten Schlaf wiederherzustellen. Schon ein paar Kleinigkeiten zu beachten, hilft erfolgreich, um die Schnarch-Aktivitäten gezielt zu reduzieren.

  1. Verändern Sie Ihre Schlafposition so, dass der Kopf hoch gelagert ist und achten Sie darauf, dass Sie nicht auf dem Rücken schlafen.
  2. Sollten Sie ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen haben und von Schnarchattacken geplagt werden, so versuchen Sie, ein paar Kilos abzunehmen. Besonders übergewichtige Männer sind häufig vom Schnarchen betroffen. Eine Gewichtsreduktion könnte sich hierbei als äußerst vorteilhaft erweisen.
  3. Versuchen Sie fixe Schlafzeiten einzuhalten.
  4. Sorgen Sie mit einer sogenannten Schnarchbinde dafür, dass Ihr Kiefer während des Schlafes geschlossen bleibt.
  5. Auch Allergien wie Staubmilbenallergien können ein Grund für das Schnarchen sein. Daher sollten Sie die Bettwäsche alle fünf Tage wechseln und auf antiallergische Füllmittel für die Kissen setzen.
  6. Meiden Sie mindestens sechs Stunden vor dem Schlafengehen Alkohol. Ebenso sind Schlaf- und Beruhigungsmittel ein Auslöser für das ermüdende Schnarchproblem.

Sollte Sie nach Einhaltung dieser einfachen aber häufig ausreichenden Regeln immer noch Schnarchen, dann ist der Gang zum Arzt unvermeidlich. Oftmals kann dann das Problem mit einem kleinen chirurgischen Eingriff behoben werden. Alles in allem sollte die Problematik des Schnarchens nicht unterschätzt und, im Falle von extremen Schnarchattacken, der Ursache für die nächtlichen Ruhestörungen auf den Grund gegangen werden.

Fazit: Informieren Sie sich ausführlich, was genau bei Ihnen persönlich zu lästigen Schnarchproblemen führen könnte. Allgemeine Tipps und Ratgeber-Tricks müssen sich nicht zwangsweise bei jedem Betroffenen als erfolgreich herausstellen, da es immer wieder von der individuellen Situation selbst abhängig ist. Sollte sich das Schnarchen trotz persönlicher Hausmittel-Behandlung nicht reduzieren bzw. verbessern, so kontaktieren Sie Ihren Hausarzt und vergessen Sie nicht: Ruhiger, gesunder Schlaf ist ein wesentlicher Faktor für Ihr ganzheitliches Wohlbefinden!

 
 
 

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