Löwenzahn im Salat für die erfolgreiche Linderung von Verdauungsbeschwerden

Natürliche und gesunde Kräuterküche: Löwenzahnsalat als Naturheilmittel gegen vielerlei Beschwerden

Löwenzahn im Salat für die erfolgreiche Linderung von Verdauungsbeschwerden

Gartenfreunde aufgepasst: Wenn Ihnen beim nächsten Unkraut-Jäten die zackigen Löwenzahnblätter zwischen die Finger kommen, werfen Sie sie bloß nicht weg! In Ihren Augen ist das vielleicht nur nutzloses Unkraut, die Pflanze mit der Pusteblume kann aber mehr als Sie denken. Als Salat oder Kräutergewürz verschafft sie Ihnen Linderung bei verdauungsbedingten Bauchschmerzen – und die Haut wird dadurch auch noch schöner. Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Wellnessium.de in die Geheimnisse des heilenden Löwenzahns einweihen!

Magen und Haut profitieren von der zackigen Pflanze

Löwenzahn hat eine ganze Reihe Bitterstoffe in sich, die charakteristisch für die Pflanze und zudem durchaus wirkungsvoll sind. Nicht umsonst hat das Gewächs seinen botanischen Namen Taraxacum officinale vom Bitterstoff Taraxin. Er wirkt ebenso wie der hohe Gehalt an Kalium in der Pflanze harntreibend und fördert darüber hinaus die Magensaftproduktion. Damit können Sie neben Verdauungsbeschwerden auch gegen Blähungen, Appetitlosigkeit und Völlegefühl ankämpfen – und Ihre Haut wird durch die vielen Vitamine im vermeintlichen Unkraut gut versorgt und verwöhnt. Auch zur Behandlung bei Hauterkrankungen und Ekzeme wird auf Löwenzahn als Naturheilmittel oft zurückgegriffen. Aber Vorsicht – nicht jedem tut das Heilkraut immer gut: Durch die gesteigerte Menge an Magen- und Gallensäure kann es zu Magenbeschwerden kommen. Sehr empfindliche Menschen reagieren mit Hautausschlag auf den milchigen Saft, der in der gesamten Pflanze steckt.

Wie nehme ich Löwenzahn überhaupt ein?

Und wie bereite ich Löwenzahn überhaupt zu? Wie schon erwähnt, kann Löwenzahn ganz einfach als Salat gegessen werden. Im Frühjahr können Sie sich auf diese Weise den ersten frischen Salat auf den Tisch zaubern. Etwas herb im Geschmack ist Löwenzahnsalat schon, da die Bitterstoffe gut heraus zu schmecken sind. Legen Sie die jungen und geschnittenen Löwenzahnblätter vor dem Anmachen des Salats ein paar Minuten in lauwarmes Wasser – das nimmt etwas vom bitteren Geschmack weg. Möchten Sie Ihre Verdauungsstörungen lieber mit einer guten Tasse Tee angehen, müssen Sie die Blätter zunächst trocknen und dann klein hacken. Mit siedendem Wasser übergossen, lassen Sie den Tee einige Minuten lang ziehen, damit das Heilkraut seine blutreinigende und entgiftende Wirkung auch gut entfalten kann.

Den wild wachsenden Löwenzahn finden Sie an allen Ecken und Enden – und das auf der gesamten nördlichen Erdhalbkugel in immer wieder anderen Variationen. Die bis zu 30 Zentimeter hochgewachsene Pflanze aus der Familie der Korbblütler blüht, sobald es Frühling wird. Ab April bis zum Wonnemonat Mai erscheinen überall die leuchtend gelben Blümchen. Und – haben Sie Ihre Meinung über das gezackte Unkraut zwischen Ihren Blumen ein bisschen geändert? Vielleicht kann es ja mit seinen heilenden Kräften ein bisschen von Ihrem Ärger wieder gutmachen! Wir von Wellnessium.de wünschen Ihnen guten Appetit!

 
 
 

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