Bärlauch – Das entschlackende Naturheilmittel gegen Darmstörungen und Appetitlosigkeit
Bärlauch als vitales Naturheilmittel: Pure Naturmedizin gegen Magen-Darm-Beschwerden und Appetitlosigkeit!
Wenn Sie durch den Wald laufen und es überall nach frischem Knoblauch riecht, können Sie gewiss sein, dass der Frühling bald Einzug erhält. Denn Sie sind wahrscheinlich dem Bärlauch auf der Spur, der am liebsten wild in schattigen Wäldern wächst. Ab Februar wachsen die grünen länglichen Blätter des „wilden Knoblauchs“ – und da sollten Sie gleich ein paar davon vom Spaziergang mit nach Hause nehmen. Das herrliche Sommergewürz eignet sich nämlich nicht nur zum Verfeinern Ihrer Spaghetti-Sauce, sondern ist ein traditionelles Naturheilmittel. Vor allem Darmbeschwerden können Sie mit der krautigen Waldpflanze in den Griff bekommen.
Verwechslungsgefahr: Verlassen Sie sich beim Sammeln unbedingt auf Ihre Nase!
Bärlauch (lateinisch: Allium ursinum) zählt zur Familie der Lauchgewächse. Es kommt in fast ganz Europa vor, wo es kühl, feucht und schattig ist. In Deutschland wächst die Kräuterpflanze mehr im Süden als im Norden. Von Februar bis April können Sie die für die Gesundheit und Küche bedeutsamen Blätter ernten. Danach zeigt der Bärlauch bis Ende Juni seine weißen Blüten. Sie sollten sich beim Sammeln unbedingt auf Ihre Nase verlassen, denn der knoblauchartige Geruch unterscheidet die Heilpflanze von den sehr ähnlich aussehenden Maiglöckchen und Herbstzeitlosen. Letztere sind sehr giftig und eine Verwechslung sollten Sie daher unbedingt ausschließen! Frisch gepflückten Bärlauch können Sie leider nicht allzu lange aufbewahren. Schon nach kurzer Zeit wird er welk und die wertvollen Inhaltsstoffe verlieren ihre Wirkung. Er kann daher auch nicht getrocknet werden. Allerdings können Sie die saftig grünen Blätter einfrieren: Packen Sie sie am besten mit ausreichend viel Platz in einen Gefrierbeutel. Ganz zu vergleichen sind sie mit dem frischen Genuss zwar nach dem Auftauen nicht, aber es ist immerhin besser, als damit bis zum nächsten Frühjahr zu warten – vor allem, wenn Sie Bärlauch als Naturmedizin gegen die an folgend beschriebenen Beschwerden nutzen möchten!
Bärlauch: Appetitanreger und Verdauungsförderer
Wegen seiner antibakteriellen Wirkung wird Bärlauch häufig gegen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Die Verdauung fördert er in jedem Fall, er gilt außerdem als regelrechter Appetitanreger. Als blutdrucksenkendes Mittel beugt das Heilkraut Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Mit seinen schweißtreibenden und entzündungshemmenden Eigenschaften geht Bärlauch auch gegen Erkältungskrankheiten vor – vor allem wenn sie von Fieber begleitet werden.
Als Tee ist Bärlauch wegen des starken Knoblauchgeschmacks nicht empfehlenswert. Sie können sich aber eine schmackhafte Suppe zubereiten, die in Streifen geschnittenen Blätter auf ein Brot verteilen oder mit Quark mischen. Gegen Arterienverkalkung wirkt am besten eine aus Bärlauch hergestellte Tinktur. Sie können aber auch Bärlauch in Öl konservieren. Als Bärlauch-Pesto über den Nudeln ist es ein köstliches Sommergericht, das auch noch Ihrer Gesundheit gut tut!
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