Homöopathie bzw. Alternativmedizin versus Schulmedizin: Zwei medizinische Ansätze prallen aufeinander!

Schulmedizin und Homöopathie bzw. Alternativmedizin unter der Lupe: Wellnessium.de blickt für Sie hinter die Kulissen von zwei medizinischen Ansätzen und versucht, die Unterschiede zwischen Schulmedizin und alternativer Medizin profund herauszuarbeiten!

Homöopathie bzw. Alternativmedizin versus Schulmedizin: Zwei medizinische Ansätze prallen aufeinander!

„Das ist nur homöopathisch“ heißt es oft beschwichtigend im Bezug auf ein Arzneimittel, um damit vor allem die Angst vor möglichen Nebenwirkungen zu nehmen. Medikamente aus der Schulmedizin hingegen werden deswegen manchmal gemieden. Dabei kann auch ein homöopathisches Mittel ungewollte Folgen im Körper auslösen und Arzneien aus der Forschung wiederum schnell und komplikationslos wirken lassen. Was ist eigentlich genau der Unterschied zwischen den beiden medizinischen Ansätzen Homöopathie bzw. Alternativmedizin und Schulmedizin? Wie wirken sie und wann wirken sie am besten? Um Licht ins Dunkel zu bringen, schauen wir uns die beiden Heilmethoden einmal etwas genauer an.

Schulmedizin und Alternativmedizin müssen sich nicht ausschließen

Von der Schulmedizin, die sich durch Lehre und Forschung an Universitäten nach den Prinzipien der Naturwissenschaften immer weiter entwickelt, werden die alternativmedizinischen Therapieansätze abgegrenzt. Dazu gehört auch die Homöopathie. Die Wirkung alternativer Medizin ist nicht immer wissenschaftlich belegt, aber erfreut sich gerade heutzutage in Zeiten bewusster Lebensweise großer Zustimmung. Alternative Medizin spricht oft die Selbstheilungskräfte des Körpers an und will daher meist nur den nötigen Anschub zur Heilung geben.

Wirkungsweise der Homöopathie basiert auf Ähnlichkeitsprinzip

Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „ähnliches Leiden“. Die alternative Medizin bzw. Alternativmedizin geht auf den deutschen Arzt Samuel Hahnemann aus dem 18. und 19. Jahrhundert zurück. Seine Theorie lautete: „Ähnliches soll mit Ähnlichem behandelt werden.“ Eine einzelne Arznei wird dabei potenziert – das heißt, beispielsweise mit Wasser (etwa im Verhältnis 1 zu 100) verdünnt und zur Anwendung gebracht.

Grundlegende Voraussetzung für ein homöopathisches Mittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip ist folgende: Bei einem gesunden Menschen muss es die gleichen Symptome hervorrufen wie die des zu behandelnden Patienten. Die Arznei ähnelt also in ihren Eigenschaften der Krankheit. So kann es bei Patienten auch zur sogenannten Erstverschlimmerung kommen, bei der sich die Beschwerden nach Einnahme eines homöopathischen Mittels zunächst verschlimmern. Das ist aber auch ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass der Körper auf das Mittel reagiert. Erstverschlimmerungen klingen meist nach kurzer Zeit wieder ab und die gewünschte Linderung tritt ein.

Homöopathie versus Schulmedizin: Vorurteile auf beiden Seiten

Steht die Schulmedizin meist in der Kritik, künstlich zu sein, so verbinden viele Menschen mit der Homöopathie bzw. allgemeinen Alternativmedizin einen natürlichen Ursprung. Dabei gibt es durchaus auch schulmedizinische Medikamente, die beispielsweise auf rein pflanzlicher Basis hergestellt werden. Ein Vorurteil auf Seiten der Alternativmedizin lautet wiederum, dass sie unwirksam sei. Doch gibt es viele Beispiele von individuellen Fällen, die in der Schulmedizin vergeblich nach einer Heilung oder Besserung suchten, sie aber etwa durch Homöopathie fanden. Oftmals wird vor allem die Homöopathie bzw. alternative Medzin in traditionelle Behandlungen einbezogen. Vor allem Allgemeinmediziner fahren heutzutage zweigleisig und entscheiden von Fall zu Fall, welche Therapieform eingeschlagen wird. Besonders bei Erkältungskrankheiten bietet die Homöopathie bzw. Alternativmedizin eine Hilfe auf natürlicher Basis. Bei schwerem oder unklarem Krankheitsbild ist jedoch die Schulmedizin immer die erste Wahl. Grundsätzlich muss dann ohnehin ein Arzt zu Rate gezogen werden.

 
 
 

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