Brunnenkresse: Wirksame Heilpflanze gegen Husten, Bronchitis, unreine Haut, Rheuma und Co.

Heilpflanze Brunnenkresse: Vitale Frühjahrskur mit gesundheitsfördernden Wirkungen

Brunnenkresse:  Wirksame Heilpflanze gegen Husten, Bronchitis, unreine Haut, Rheuma und Co.

Es ist nicht immer gegen alles ein Kraut gewachsen. Aber wer beim Spaziergang die Augen an Bächen und Seen offen hält, findet mit der Brunnenkresse fast ein Allheilmittel, das schon bemerkenswert viele Leiden auf ganz natürliche Weise lindern kann. Schleimlösend, antibakteriell, harntreibend und blutreinigend sind nur einige Wirkweisen der mehrjährigen Pflanze mit den saftig-grünen Blättern.

Scharf und bitter – nur etwas für den mutigen Gaumen

Die immergrüne Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler ist am besten an Bächen und Seen im Frühjahr und Frühsommer zu finden. Aber wer lange genug die Augen aufhält, kann sie auch über das ganze Jahr entdecken und pflücken. Industriell angebaut wird sie in Wasserbehältern. In der Sommerzeit blüht das Gewächs, das auch unter den Namen Bitterkresse, Wasserkresse oder Bachbitterkraut bekannt ist, mit weißen Blüten. Brunnenkresse ist sehr mineralstoffreich und enthält neben Jod auch verschiedene ätherische Öle. Hauptmerkmal der Brunnenkresse ist aber ihre Schärfe, die sie durch die in ihr enthaltenen Senfölglycoside entfalten kann. Die Blätter haben bereits einen scharfen Geruch und sind im Geschmack zudem etwas bitter. Durch die Schärfe werden vor allem die Schleimhäute angeregt, was wiederum bei der Befreiung der Atemwege helfen kann.

Übermäßiger Gebrauch hilft nicht, sondern schadet!

Die frischen Blätter sind sehr reich an Vitamin C und werden daher gerne als scharf-aromatisches Salatgewürz eingesetzt. So wirkt es harntreibend, regt die Niere an und hat sogar eine leicht antibiotische Wirkung. In Frühjahrskuren kommt die Brunnenkresse daher oft zum Einsatz. Aber Vorsicht: Frische Brunnenkresse kann die Schleimhäute auch übermäßig reizen! Wenn Sie unter Magen- und Darmproblemen leiden, sollten Sie von der Brunnenkresse besser die Finger lassen. Aber auch gesunde Menschen greifen zu dem Natur-Heilmittel besser nicht jeden Tag, da die Schleimhäute so auch dauerhaft gereizt werden können. Kinder lehnen die Sumpfpflanze meist ohnehin wegen der Schärfe und des leicht bitteren Geschmacks ab und das ist auch besser so. Im Handel wird Brunnenkresse als Frischpflanzensaft angeboten, von dem empfehlenswerterweise drei Mal ein Teelöffel verdünnt mit Wasser eingenommen werden sollte. Pflücken Sie die Brunnenkresse selbst für die frische Zubereitung, vergessen Sie das gründliche Waschen auf keinen Fall: Durch die Blätter können Parasiten übertragen werden.

Als Heilpflanze entfaltet die Brunnenkresse ihre Wirksamkeit am besten, wenn sie getrocknet ist. Durch den Reiz auf die Schleimhäute hilft Brunnenkresse bei Husten, Heiserkeit und leichteren Erkältungen. Aber auch unreine Haut und Zahnfleischentzündungen können mit dem Allrounder aus den Feuchtgebieten bekämpft werden: Hier hilft vor allem die antibakterielle Wirkung. Wegen der beschriebenen vielfältigen Wirkweise gibt es noch zahllose Beschwerden, die mit der Brunnenkresse beseitigt werden können. So rücken Rheuma-Patienten ihrem chronischen Leiden ebenso zu Leibe wie solche mit Blasen- und Nierenbeckenentzündungen. Auch Appetitlosigkeit kann durch Brunnenkresse verschwinden, weil der Stoffwechsel angeregt wird.

Wenn Sie unter einer der vielen beschriebenen Beschwerden leiden, probieren Sie Ihr neu entdecktes Heilmittel doch einmal als Tee: Am besten werden für eine Tasse ein bis zwei Teelöffel getrocknetes Brunnenkressekraut mit siedendem Wasser übergossen: Eine Viertelstunde ziehen lassen und schon bald entfaltet der Zaubertrank die für Sie gewünschte Wirkung.

 
 
 

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