Arnika – Altbewährte Heilpflanze mit heilsamen und gesunden Wirkstoffen

Heilkraut Arnika – Die gesunde und homöopathische Heilpflanze aus der Natur: Wir nehmen die vitalen Wirkungen der Bergdotterblume mal genauer unter die Lupe!

Arnika – Altbewährte Heilpflanze mit heilsamen und gesunden Wirkstoffen

Eine gelbe Blume aus den hohen Bergen, die es in sich hat: Arnika ist eine Pflanze, die auf nährstoffarmen Boden in dünner Luft zu Hause ist – sie kann sich also gegen vieles sehr gut durchsetzen. Die Homöopathie nutzt die Heilkraft des widerspenstigen Korbblütlers vor allem als schnelles Mittel bei Blessuren und Blutergüssen. Aber auch gegen Herz-Kreislauferkrankungen soll Arnika Heilkräfte entwickeln. Das Wunderkraut ist dennoch durchaus mit Vorsicht zu genießen, denn seine starke Wirkung kann auch sehr stark reizen.

Arnika – Eine starke Pflanze aus den Bergen

Weil sie meist in Landschaften wie dem Hochschwarzwald oder den Alpen ihre Heimat hat, wird Arnika mit deutschem Namen auch als Berg-Wohlverleih bezeichnet. Ihr Bestand ist gefährdet, daher steht sie unter Naturschutz. Die bis zu einem halben Meter hohe Heilpflanze zeigt ihre leuchtend gelb-orangenen Blüten auf grünen Wiesen meist im Hochsommer zwischen Juni und August. Ätherisches Öl und sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Flavonoide, in den Blüten sorgen unter anderem für eine anti-septische und entzündungshemmende Wirkung. Die meist verwandte Tinktur darf nur sehr stark mit Wasser verdünnt auf Hautstellen aufgetragen werden, da es zu allergischen Reaktionen mit Juckreiz und Ausschlag kommen kann. Wer die Inhaltsstoffe des auch als Bergdotterblume bezeichneten Gewächses gut verträgt, der kann sich auf eine starke Wirkung gefasst machen.

Vitale und gesunde Heilpflanze als schnelle Hilfe bei Stürzen

Vor allem bei Stürzen wird Arnika montana oft als erste Hilfe genutzt. Stumpfe Verletzungen oder Zerrungen, die meist zu einem Bluterguss führen können, gehören zum Einsatzgebiet. Selbst bei einer möglichen Gehirnerschütterung kann Arnika die spontane Notfallmedizin sein. Diverse medizinische Studien konnten jedoch bislang keine Nachweise für das homöopathische Wundermittel finden, das oft bei gestürzten Kindern eingesetzt wird. Bei rheumatischen Gelenkschmerzen ist die äußerliche Anwendung hingegen belegt und zugelassen. Hier werden meist Salben genutzt.

Die innere Anwendung von Arnika etwa in Form von Tee ist nicht sehr weit verbreitet, da es durch die starke Wirkung sogar zu Vergiftungen kommen kann. Arnika-Tee eignet sich ähnlich wie die Tinktur eher zur äußerlichen Anwendung oder als Mittel zum Gurgeln. Bei Entzündungen der Schleimhäute und Atemwege können dazu auch alternativ ein paar Tropfen Arnika-Tinktur in lauwarmem Wasser verdünnt genommen werden. In dieser Form kann sie auch in kleinen Schlucken getrunken werden, wenn Bronchitis oder Halsschmerzen plagen. Um gegen Kreislaufschwächen und Herzbeschwerden vorzugehen, muss Arnika ebenfalls eingenommen werden. Wegen einer krampflösenden Wirkung kann es auch gegen Störungen des Verdauungssystems eingesetzt werden.

Fazit: Arnika ist also ein Heilkraut, das es wahrlich in sich hat, aber keinesfalls unterschätzt werden darf. Am besten testen Sie einmal, wie Sie darauf reagieren, damit Sie bei einem Unfall keine zusätzlichen Nebenwirkungen bekommen.

 
 
 

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