Fastenratgeber: So funktionieren Abfasten und Fastenbrechen richtig!

Abfasten bzw. Fastenbrechen richtig gemacht: Wellnessium.de präsentiert sich als vitaler Fastenratgeber!

Fastenratgeber: So funktionieren Abfasten und Fastenbrechen richtig!

 „Ich faste jetzt“ – wer das sagt, meint selten die ganz traditionelle Art des körperlichen Entschlackens. Unter dem Begriff „Fasten“ wird heutzutage so ziemlich jede Art einer Diät zusammengefasst. Die tausende Jahre alte Art, Körper und Geist zu reinigen, bedeutet dagegen, eine Zeit lang ohne feste Nahrung zu leben. Dadurch sollen aus medizinischer Sicht alle Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt werden. Religiöse Fastenziele beinhalten die Reinigung des Geistes und die Disziplinierung des Willens. Aus welchem Grund auch immer Sie auch heute noch zu der klassischen Heilmethode greifen – Sie sollten sich vor allem auf das richtige Abfasten und den Rückgang zur normalen Ess- und Lebensweise vorbereiten. Diese Zeit der Umstellung ist meist anstrengender als das Fasten selbst, aber nicht minder wichtig für den Erfolg der gesamten Fastenkur.

Entlastung macht das Fasten leichter

Aber fangen wir von vorne an: Das Fasten sollte mit einem sogenannten Entlastungstag beginnen. Essen Sie eine ganze Menge Obst und Gemüse in roher Form (bis zu eineinhalb Kilogramm). Sie können auch mehrere Rohkost-Tage einlegen. Das Fasten beginnt dann mit einer Darmentleerung, die mit einem natürlichen Abführmittel herbeigeführt werden kann. Hungergefühle sollten nach diesem Zeitpunkt kaum mehr auftreten. An den Fastentagen sollten Sie natürlich auf das Essen verzichten, dafür aber das Trinken nicht vergessen: Mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder Tee sind empfehlenswert. Es können auch Obst- oder Gemüsesäfte sein. Beim Fasten fährt der Körper sein Energieprogramm auf Sparkurs und nur so werden heilende Prozesse in Gang gesetzt. Einmal Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt zu haben, hinterlässt ein reinigendes Gefühl. Bluthochdruck, Diabetes oder Allergien werden vielfach erfolgreich mit einer Fastenkur begegnet. Fasten Sie mindestens eine Woche. Die christliche Fastenzeit beträgt zwar bekanntlich 40 Tage, aber Sie sollten es auch nicht gleich übertreiben.

Fastenbrechen: Abfasten lässt den natürlichen Geschmack zurückkommen

Da Ihr Körper wie gesagt auf dem Sparmodus läuft, müssen Sie den Organismus und vor allem das Verdauungssystem erst langsam wieder in Fahrt bringen. Das sogenannte Fastenbrechen oder Abfasten beginnt meist mit einem Apfel. Nehmen Sie ihn am besten zur Mittagszeit ein, sodass Ihr Körper am Tag noch genügend Kraft aufwenden kann, ihn zu verdauen. Lassen Sie zum Abendbrot einen weiteren Apfel folgen. In den kommenden Tagen sollten Sie salzlose Kost zu sich nehmen und auf tierisches Eiweiß verzichten. Vermeiden Sie blähende Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte. Essen Sie alles in allem langsam und behutsam sowie in kleinen Portionen. Sie werden merken, wie intensiv Ihr Geschmackserlebnis sein wird und Sie sicher weniger würzen müssen. Versuchen Sie diese gute Eigenschaft beizubehalten und würzen Sie eher mit Kräutern als mit Salz. Nach einer fleischlosen Woche sollten Sie versuchen, nur Fisch zu essen und Ihren Körper so langsam wieder an normale Nahrung zu gewöhnen. Ansonsten ist alles gesunde Essen erlaubt wie Müsli, Knäckebrot, Quark, Joghurt oder Kartoffeln. Verwenden Sie zum Süßen Honig statt Zucker. Die Zeit des Abfastens sollte in etwa ein Drittel der ganzen Fastenkur umfassen.

Vieles, was Sie sich beim Fasten und vor allem beim Abfasten angewöhnt haben, sollten Sie versuchen, auch beizubehalten. In unserer schnelllebigen Zeit ist unser Gaumen durch die vielen Geschmacksverstärker sehr verwöhnt und kann durch eine Fastenkur lernen, wieder das Feine zu schmecken. Genau dieses Geschmackserlebnis werden Sie vor allem während des Abfastens haben, wenn Sie wieder Nahrung zu sich nehmen. Erhalten Sie es sich zumindest eine Zeit lang!

 
 
 

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