Gesunde Ernährung, Süßigkeiten und Naschen – Wie viel Süßes und was genau ist „erlaubt“?

Süßes und Süßigkeiten allerlei – Wir informieren über Naschen und eine gesunde Ernährung: Wellnessium.de berät über die Welt der Süßigkeiten bzw. was an süßen Naschereien „erlaubt“ und „gesund“ ist!

Gesunde Ernährung, Süßigkeiten und Naschen – Wie viel Süßes und was genau ist „erlaubt“?

„Kann ich 'was Süßes haben?“ – das ist wohl ein Spruch, den Mütter und Väter am meisten von ihren Kindern zu hören bekommen. Mit dieser Frage werden sie nicht nur pädagogisch gefordert, sondern müssen oft auch noch der eigenen Versuchung widerstehen. Die gute Nachricht: Ganz auf Süßes müssen Sie auch im Rahmen einer gesunden Ernährung nicht verzichten. Allerdings müssen Sie ganz genau darauf achten, wie viel von ungesundem Süßen Sie Ihrem Kind und sich selbst zubilligen; darüber hinaus ist es mit Sicherheit auch erforderlich, Ihre Gewohnheiten ein wenig zu ändern. Es gibt nämlich viele Naschereien, die gleichzeitig gesund und lecker sind. Wellnessium.de stellt Ihnen einige davon vor.

Gesunde Ernährung und Süßigkeiten: Zucker und Fett als ungesunde Kombination!

In den heiß begehrten Süßigkeiten wie Schokoriegel und Sahnetorte stecken zwei Stoffe, von denen wir nicht zu viel zu uns nehmen sollten: Zucker und Fett. Ernährungsexperten empfehlen höchstens 60 Gramm Zucker und rund 70 Gramm Fett täglich. Das hört sich zunächst viel an, aber die beiden Dickmacher verstecken sich in vielen Speisen und wir nehmen sie oft ganz unbewusst zu uns. Ein Schokoriegel hat durchschnittlich bereits 30 Gramm Zucker und 10 Gramm Fett intus. Die Kombination von Fett und dem raffinierten Haushaltszucker in solchen Süßigkeiten ist ungünstig, weil sie sehr energiereich ist. Dadurch wird das Fett sehr effektiv in die Fettreserven investiert. Folglich sollten Sie beim Naschen als ersten Schritt darauf achten, dass die beiden Übeltäter nicht zu oft gemeinsam auftreten. Auf die kühle Erfrischung Eis müssen Sie deshalb aber im Sommer nicht gleich verzichten: Zitronensorbet ist zum Beispiel fettfrei. Es muss ja nicht immer ein Schokoeis sein.

Auch beim Brotaufstrich am Morgen sorgen Konfitüre oder Honig für Süßes ohne Fett. Erdnussbutter und Nougatcreme dagegen packen eine ganze Menge Fett und Zucker auf das Brot. Fetthaltige Süßigkeiten wie Marzipan, Nüsse oder Mandeln sollten die Ausnahme bleiben. Greifen Sie bei der Schokolade eher zur Bitter- als zur Vollmilchvariante. Auch sie hat weniger Kalorien.

Süßes allerlei: Obst als natürliche und gesunde Süßigkeit

Der einfachste und gesündeste Ersatz von Gummibärchen, Schokolade und Chips sind natürlich alle Obstsorten. Dabei gibt es noch eine Extraportion an Vitaminen und Mineralstoffen dazu. Die ebenfalls in Früchten enthaltenen Ballaststoffe sorgen dafür, dass der Hunger nicht allzu schnell wiederkommt. Kinder essen auch sehr gerne Karotten als Rohkost – sie müssen nur davon überzeugt werden!

All das bedeutet natürlich nicht, dass Sie und Ihre Kinder auf die verführerischen Süßigkeiten komplett verzichten sollen. Wenn es etwas Besonderes bleibt, dann freuen sich alle noch ein bisschen mehr darauf. Generell ist es ratsam, nur einmal täglich Süßes zu essen. Es macht vor allem für die Gesundheit der Zähne keinen Sinn, wenn Sie über den Tag verteilt kleinere Mengen an zuckerhaltigen Nahrungsmitteln essen. Das greift die Zähne permanent an, weil der Säureschutz in Mitleidenschaft gezogen wird. Am besten ist es, wenn Sie und vor allem Ihre Kinder nach der Naschpause gleich die Zähne putzen, um den Zucker vom Zahnschmelz fernzuhalten.

 
 
 

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