Ratgeber Hausstaubmilben bzw. Milben: Was Sie über Hausstauballergie bzw. Milbenallergie wissen sollten!

Hausstaub, Milben und Hausstaubmilben – So gehen Sie richtig und vor allem erfolgreich gegen die lästigen Plagegeister vor: Wellnessium.de informiert Sie als Ihr Allergie-Ratgeber rund um die Milbenallergie, Hausstauballergie bzw. Hausstaubmilbenallergie!

Ratgeber Hausstaubmilben bzw. Milben: Was Sie über Hausstauballergie bzw. Milbenallergie wissen sollten!

Sie sind so mikroskopisch klein, dass sie für das menschliche Auge nicht sichtbar sind; trotzdem richten sie bei manchem Allergiker sehr großen Schaden an – die Hausstaubmilben oder einfach nur Milben genannt. Während ihrer rund sechs Wochen langen Lebenszeit machen sie es sich vornehmlich in unseren Betten gemütlich – vor allem auf dem Kopfkissen, aber auch auf der Matratze. Milbenfreie Bettzonen kann es kaum geben. Was also tun, wenn wir die winzigen Spinnentiere nicht ausstehen können? Wellnessium.de gibt Ihnen ein paar hilfreiche Tipps im Kampf gegen die unsichtbaren Widersacher und informiert Sie äußerst profund rund um die Hausstauballergie bzw. Milbenallergie.

Hausstauballergie bzw. Hausstaubmilbenallergie: Milben und Hausstaub sind nicht die Allergieauslöser

Lateinisch werden die Milben bzw. Hausstaubmilben „Dermatophagoides“ genannt, was soviel wie Hautfresser bedeutet. Sie ernähren sich von abgefallenen Hautschüppchen. Die weitverbreitete Annahme, dass die Hausstaubmilben selbst Allergien auslösen, ist falsch: Der getrocknete Kot der Tierchen mit den acht Beinen macht Allergikern beim Atmen zu schaffen. Er vermengt sich mit dem Hausstaub in der Luft und wird dann eingeatmet. So ist auch nicht der Hausstaub selbst das allergieauslösende Element. Rund zehn Millionen Deutsche sind nach Schätzungen von dieser Plage befallen, meist im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Selbst auf gereinigten Kissen tummeln sich bis zu 10.000 der Winzlinge, die nur bis zu einem halben Millimeter groß werden. Einzig hohe Lüfte mögen diese Art von Milben nicht: Ein Aufenthalt in Gebirgslagen über 1.500 Meter kann daher für Asthmatiker hilfreich im Kampf gegen die Hausstaubmilbenallergie sein. Auch die Meeresluft scheinen die kleinen Tierchen nicht zu mögen.

Hausstaubmilben und Milbenallergie: Was tun gegen die unsichtbaren Plagegeister?

Natürlich können Sie als Betroffener nicht in die Berge oder an die See ziehen, sondern müssen versuchen, mit den Plagegeistern das Bett zu teilen, ohne zu stark darunter zu leiden. Neben Atembeschwerden kann es bei dieser Art der Allergie außerdem zu tränenden Augen, Juckreiz und triefender Nase kommen. Spezielle Sprays können die Milben bzw. Hausstaubmilben eindämmen und sind auch als biologisches Erzeugnis im Fachhandel erhältlich.

Ansonsten können Sie durch ein paar Änderungen in Ihrem Alltag die Milbenflut in Ihrer Umgebung etwas reduzieren. Achten Sie im Falle einer Hausstauballergie bzw. Milbenallergie immer auf ein gut gelüftetes Schlafzimmer und waschen Sie Ihre Bettdecke und Ihr Kopfkissen so oft wie möglich bei 95 Grad Celsius. Zudem gibt es spezielle Allergiker-Matratzen. Auch gibt es Bezüge für Matratzen, die gegen Milben abdichten. Kuscheltiere sollten Sie Ihrem allergiekranken Kind erst mit ins Bett legen, wenn es zuvor einige Zeit in der Tiefkühltruhe geschlummert hat. Staubfänger wie Gardinen, Kissen oder Teppiche sollten Sie zumindest aus dem Schlafzimmer verbannen. Auch eine rauchfreie Umgebung kann dazu führen, dass Sie weniger unter Ihrer Allergie leiden müssen. Bei Ihrem Staubsauger sollten Sie sogenannte Hepa-Filter (high-efficiency-particulate-air-Filter) nutzen, die Staubteile und Hausstaubmilben filtern können.

Tipp: Wenigstens im Urlaub könnten Sie vielleicht in die Berge oder ans Meer fahren, sodass Sie sich auch von den lästigen Allergie-Monstern und der unangenehmen Hausstaubmilbenallergie erholen können!

 
 
 

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