Gesundheitsratgeber Sonnenallergie: So kann sich die Haut von Sonnenallergikern an der Sonne erfreuen!

Tipps und Tricks für Sonnenallergiker: Der Sonnenallergie richtig entgegenwirken!

Gesundheitsratgeber Sonnenallergie: So kann sich die Haut von Sonnenallergikern an der Sonne erfreuen!

Allergien sind ein weit verbreitetes, äußerst unangenehmes Leiden. Eine der perfidesten Allergien ist noch immer die unliebsame Sonnenallergie. Während sich andere während der warmen Jahreszeit am Strand oder in der Natur an der Sonne erfreuen, leiden Sonnenallergiker an den Strahlen unseres Fixsterns. Doch was genau ist eine Sonnenallergie und was macht sie so gefährlich, sofern sie bewusst ignoriert wird?

Sonnenverleider Lichtallergie: Was Sie unbedingt beachten sollten!

Als Licht- oder Sonnenallergie bezeichnet man durch UV-Strahlen hervorgerufene Dermatosen. Dabei handelt es sich um sogenannte Intoleranzreaktionen der Haut gegenüber dem Sonnenlicht. Die Symptome dieser höchst unliebsamen Allergie sind sehr unterschiedlich und von der Form der Sonnenallergie abhängig. Die drei geläufigsten Arten seien an folgend kurz vorgestellt:

  1. Die polymorphe Lichtdermatose (kurz PLD oder Sonnenekzem genannt): Hierbei handelt es sich um eine krankhafte Hautveränderung, die vorwiegend im Frühjahr oder im Sommer auftritt. Es kommt durch die Sonnenstrahlen zu einer Rötung oder Bläschenbildung auf der Haut. Auch kleine Knötchen oder Hautverdickungen können Symptome für die PLD sein. Alle Krankheitsanzeichen sind mit einem hohen Juckreiz verbunden. Die Ursachen für diese Form der Sonnenallergie, die  besonders häufig bei jungen Frauen auftritt, sind noch weitgehend unbekannt. Die PLD wird zumeist mit Kortison-haltigen Medikamenten und Arzneimitteln behandelt. Auch die sogenannte Pappelsalbe hilft, dieser lästigen Erkrankung Herr zu werden.
  2. Die zweite Form der Sonnenallergie ist die sogenannte Mallorca Akne. Sie ist eine Sonderform der PLD und befällt überwiegend die Haarfollikel. Dabei bilden sich kleine Knötchen meist im Brust- und Rückenbereich, weniger im Gesicht, die infolge einer Neubildung des Bindegewebes entstehen. Als Therapie ist hier eine keratolytische Behandlung empfehlenswert. Häufig heilt diese Form der Sonnenallergie auch durch das Vermeiden von UV-Einstrahlung völlig von selbst und ohne Medikamente bzw. ärztliche Behandlung ab.
  3. Die Photoallergische Reaktion ist eine weitere Art der Sonnenallergie. Bei ihr handelt es sich um eine Kontaktallergie, die durch einen an sich ungefährlichen Stoff, der sich unter UV-Strahlung chemisch verändert, hervorgerufen wird. Auch bei dieser Form der Sonnenallergie rötet sich die Haut oder lässt Bläschen entstehen, wobei hierbei festgehalten sei, dass die Haut bei der Abheilung oft großflächig abschuppt. Aufgrund des verzögerten Eintretens der Symptome ist eine genaue Diagnose dieser Allergie oftmals schwierig. Sie tritt zuerst nur an jenen Stellen zutage, die mit dem reizenden Stoff und dem Sonnenlicht in Kontakt getreten sind. Nach ihrem Befall einzelner Stellen kann sie sich auch auf benachbarte Hautgebiete ausbreiten. Die allergieauslösenden Stoffe können in Waschmitteln, Körperlotionen oder auch Sonnencremes enthalten sein. Hat der Dermatologe die Ursache für die Photoallergische Reaktion gefunden, ist die beste Therapiemöglichkeit, den Kontakt mit dem jeweiligen allergieweckenden Stoff zu vermeiden.

Sonnenallergie – Unterschätzte Gefahr für die menschliche Haut?

Besonders hellhäutige Personen, Menschen mit empfindlicher Haut sowie Frauen im Alter zwischen 20 und 40 sind häufig von der Sonnenallergie betroffen. Durch den ständigen Juckreiz und das daraus resultierende Kratzen kann es zu leidigen Hautinfektionen kommen. Hierbei sollte beachtet werden, dass sich die Sonnenallergie im Laufe der Jahre verschlimmern kann, da die Erkrankung generell chronisch verläuft.

Sollten auch Sie unter einer besonderen Form der Sonnenallergie leiden, so gehen Sie mit dieser nicht leichtsinnig um. Konsultieren Sie Ihren Arzt und lassen Sie sich auf jeden Fall behandeln, um die Haut nicht irreparabel zu schädigen. Im schlimmsten Fall kann es zur großflächigen Zerstörung ganzer Hautpartien kommen, die dauerhaft vom Dermatologen behandeln werden müssen. Auch die biologische Hautalterung wird durch die Sonnenallergie erheblich beschleunigt. Daher ist die Sonnenallergie in jeder Form unbedingt ernst zu nehmen.

Wie schütze ich mich richtig vor der Sonnenallergie?

Lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen und beugen Sie der Sonnenallergie effektiv vor. Wellnessium.de präsentiert Ihnen nun einige nützliche Tipps, wie Sie sich vor dieser unliebsamen Allergie gezielt schützen können:

  1. Cremen Sie sich stets ein, wenn Sie sich in der Sonne aufhalten. Passende Sonnenschutzmittel enthalten neben einem hohen Lichtschutzfaktor auch wichtige Vitamine, die den natürlichen UV-Schutz der Haut unterstützen.
  2. Ein weiterer wirkungsreicher Schutz ist lichtundurchlässige Kleidung. Vor allem Kinder sollten stets darauf achten, sich im Sommer sowohl im Wasser als auch in der Wiese bzw. am Strand mit Leibchen, Hose und Sonnenhut aufzuhalten.
  3. Wenn Sie an einer Sonnenallergie leiden, empfiehlt es sich, die Haut im Frühjahr langsam an die Sonne zu gewöhnen. So können Sie die Krankheitsschübe gering halten. Auch ärztlich verschriebenes Vorbräunen kann Ihnen helfen, diese Allergie in den Griff zu bekommen.
  4. Sollte die Krankheit bei Ihnen besonders drastische Formen annehmen, ist eine vom Dermatologen angeordnete Therapie unbedingt nötig. Zudem ist Ihnen in diesem Fall von einem Urlaub in Ländern mit großer Sonnenstrahlung dringend abzuraten.
 
 
 

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