Allergie-Alarm im Urlaub: So schützen Sie sich im Sommer!

Pollenallergie, Sonnenallergie und Co.: Mit den richtigen Tipps sicher durch den Sommer!

Allergie-Alarm im Urlaub: So schützen Sie sich im Sommer!

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die unterschiedlichsten Allergien weltweit auf dem Vormarsch sind. Umfragen zufolge leiden bereits in Österreich 1,6 Millionen Menschen an „Heuschnupfen“ bzw. der Pollenallergie. Für betroffene Allergiker erweisen sich besonders das Frühjahr und der Sommer als symptomatische Auslöser für Niesanfälle, tränende Augen und laufende Nasen. Vor allem zur Frühjahrszeit blühende Bäume wie Birke, Erle, Haselnuss und die während des Sommers „aktiven“ Gräser- und Roggenpollen erweisen sich als „tränende“ Qual für zahlreiche Allergiker.

Allergie-Alarm im Sommer: Achten Sie auf die Auslöser!

Mehr Allergien können zudem durch Pilzsporen in der Luft ausgelöst werden, wie nun Mainzer Forscher und Experten herausfanden. Die Langzeitstudie, im Rahmen welcher der DNA-Gehalt der Luft genauestens untersucht wurde, ergab, dass rund 10.000 Pilzsporen durch nur einen Kubikmeter Luft schwirren. Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang von einer regelrechten „Schwammerl-Attacke“, im Zuge dieser zahlreiche Sporen von Trüffeln, Champignons, Schimmelpilzen und vielen mehr über die Atemluft in die Lunge gelangen und folglich Allergien auslösen können. Eine besonders hohe Belastung stellt der Pilzsporenflug in den Sommermonaten ab Juli dar.

Wer seinen Urlaub bzw. Sommer im Süden verbringt, der sollte beachten, dass die Pollensaison in südlichen Ländern wie u.a. Italien, Griechenland, Spanien und Portugal länger andauert. Genau genommen gelten Bäume, Gräser und unterschiedliche Kräuter bis Oktober als potenzielle Allergieauslöser. Besonders belastend sind vor allem die Pollen von Olivenbäumen und Zypressen in sowohl Südfrankreich als auch Griechenland und der Türkei. In Spanien und den Balkanstaaten zählt die sogenannte Platane zu jenen Bäumen, die allergische Symptome hervorrufen können. Ebenso die aus den USA importierte Ambrosia, auch bekannt unter den Bezeichnungen „Radweed“ und „Traubenkraut“, stellt zu ihrer Blütezeit ab August einen zunehmenden Auslöser für Heuschnupfen dar.

Allergien richtig behandeln und Vorsorge tragen

Es ist besonders wichtig, potenzielle Allergien frühzeitig zu erkennen und diese umgehend zu behandeln. Dies betrifft vor allem den Heuschnupfen, der oftmals als Sommergrippe fehlgedeutet wird. Sollten Beschwerden wie tränende Augen, laufende Nase oder ständiges Niesen länger als eine Woche dauern oder wiederholt auftreten, so ist dringend ein Arzt bzw. Allergiezentrum aufzusuchen. Tatsache ist, dass unbehandelter Heuschnupfen in einem Drittel alle vorherrschenden Fälle zu Asthma führen kann. Ob tatsächlich eine Allergie vorliegt, kann nur durch einen speziellen Allergietest eruiert werden. Ihr Arzt wird Ihnen bestimmte Arzneimittel wie beispielsweise Antihistaminika zur Linderung Ihrer akuten Beschwerden verschreiben. Darüber hinaus gibt es Anti-Allergie-Impfungen in Form von Tabletten, die dem Körper helfen, gegen unterschiedliche allergische Reaktionen vollständig immun zu werden.

Kommen Sie gut durch den Sommer: Tipps und Anregungen für Allergiker auf Reisen

  • Vorbereitung vor dem Antritt der Reise: Informieren Sie sich vor dem Antritt Ihrer Reise, vielleicht sogar vor der Buchung, über den Pollenflug am Urlaubsort sowie mögliche allergische Reaktionen. Fragen Sie Ihren Arzt oder lassen Sie sich von einem Spezialisten aus einem Allergiezentrum aufklären. Folgende Internetdienste stehen Ihnen ebenso informativ zur Verfügung: www.polleninfo.org, www.pollenwarndienst.at, www.allergiecheck.de.
  • Pollenkonzentration Stadt / Land: Falls Sie Urlaub auf dem Land machen, beachten Sie bitte, dass die Pollenkonzentration dort am Morgen am höchsten ist. In der Stadt hingegen fällt diese am Abend besonders hoch aus. Der Meerwind hingegen gilt fast ausschließlich als pollenfrei.
  • Medikamente: Konsultieren Sie vor dem Antritt Ihrer Reise auf jeden Fall Ihren Arzt und lassen Sie sich von diesem eine umfassende Reiseapotheke zusammenstellen. Dies sollte keinesfalls in Eigenregie durchgeführt werden, da Ihnen Ihr Arzt spezielle Arzneimittel gegen mögliche allergische Symptome / Attacken verschreiben kann. Fragen Sie Ihren Arzt auch nach einem Notfallmedikament gegen allergische Schocks.
  • Sport im Urlaub: Sie sind ein Sportfreak und möchten auch im Urlaub auf keine Freizeitaktivitäten verzichten? Dann denken Sie bitte daran, unmittelbar vor dem Sport Ihre Allergiemedikamente wie Nasenspray, Asthmaspray, Augentropfen etc. einzunehmen.
  • Sollten Sie an einer Insektengiftallergie leiden, so informieren Sie sich vorab, welche Insekten in Ihrem Urlaubsland vermehrt leben. Klären Sie mit Ihrem Arzt ab, welche Medikamente Sie im Falle eines Stiches benötigen und achten Sie auch im Urlaub selbst darauf, sich von Bäumen, Sträuchern, etc. fernzuhalten. Meiden Sie generell Plätze, wo sich Bienen, Wespen, Hornissen, Hummeln, etc. aufhalten.
  • Keinesfalls überanstrengen: Denken Sie stets daran, Ihre Lunge nicht überzustrapazieren. Bei zu großer Anstrengung ist die Pollenbelastung der Lunge nämlich deutlich höher als sonst. Daher gilt: Was auch immer Sie im Urlaub tun, gehen Sie es locker und vor allem entspannt an.
 
 
 

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