Mineralstoffe und Spurenelemente: Chrom, Kupfer, Mangan und Zink stellen sich vor

Chrom, Kupfer, Mangan und Zink: Mineralstoffe und Spurenelemente für mehr Gesundheit

Mineralstoffe und Spurenelemente:  Chrom, Kupfer, Mangan und Zink stellen sich vor

Die Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen. Dabei kommt es oft nicht nur auf eine gesunde Lebensweise sowie ausreichend Sport und Fitness an, sondern vielmehr auf eine bewusste Ernährung. Genau genommen benötigt der menschliche Organismus neben zahlreichen lebenswichtigen organischen Substanzen auch sogenannte Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese können nicht vom menschlichen Körper selbst gebildet werden, weshalb sie eigens von außen zugeführt werden müssen. Achten Sie darauf, Mineralstoffe und Spurenelemente im Rahmen Ihrer Ernährung ausreichend aufzunehmen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Wellnessium.de präsentiert Ihnen einen Überblick über vier wichtige Mineralstoffe bzw. Spurenelemente. Informieren Sie sich ausführlich und tun Sie damit Ihrer Gesundheit etwas Gutes.

Chrom:

Weißbrot, Zucker und Nudeln setzen einen hohen Chrombedarf voraus, da Chrom für den Zuckerabbau notwendig ist. Genau genommen trägt Chrom zu einer Verbesserung der Sauerstoffversorgung der Zellen sowie der allgemeinen Immunabwehr bei. Darüber hinaus ist Chrom ein wichtiger Bestandteil des GTF (Glukosetoleranzfaktors) und ist für eine verbesserte Aufnahme von Zucker in die Zellen verantwortlich.

  • Wirkung: Chrom ist von besonders essentieller Bedeutung für den Glukose-Stoffwechsel. Genau genommen enthält menschliches Gewebe in etwa 0,001-0,1 ppm Chrom.
  • Mangelerscheinungen: Ein hoher Mangel an Chrom begünstigt vor allem Diabetes und kann zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen.
  • Enthalten: beispielsweise in Porree, Käse, Nüssen und Bierhefe.
  • Tagesbedarf: ca. 0,15 mg.

Kupfer:

Wirkung: Kupfer stellt einen wichtigen Bestandteil der Abwehrzellen dar und ist zudem für die Regulierung des Eiseneinbaus in die roten Blutkörperchen verantwortlich.

  • Mangelerscheinungen: Ein Mangel an Kupfer begünstigt vor allem das Auftreten von häufigen Infektionen, Gelenksentzündungen, Blutarmut, Karies, Schildrüsenstörungen sowie schlechter Herzdurchblutung.
  • Enthalten: beispielsweise in Fisch, Hirse, Gurken, Hülsenfrüchten und Nüssen.
  • Tagesbedarf: ca. 3 mg.

Mangan:

  • Wirkung: Mangan ist vor allem bei der Zuckerverwertung von großer Bedeutung.
  • Mangelerscheinungen: Ein Mangel an Mangan führt oftmals zu einem reduzierten Calciumeinbau in die Knochen. Besonders betroffen von einem vermehrten Manganmangel sind vor allem Allergiker, Diabetiker, Rheumatiker, Asthmatiker und Epileptiker.
  • Tagesbedarf: ca. 4 mg.

Zink:

Allgemein sei hierzu festgehalten, dass rund 100 mg Zinkhefe = 1 mg Zink entsprechen. Außerdem ist zu beachten, dass ein erhöhte Calcium- und Manganzufuhr die allgemeine Zinkaufnahme stören kann.

  • Wirkung: Zink trägt zielführend zur Verbesserung der allgemeinen Insulinproduktion sowie Zuckerverwertung bei. Darüber hinaus stärkt Zink das generelle Abwehrsystem und gilt zudem als besonders wichtig für Haut, Haare und Nägel sowie die Bewältigung von Stresssituationen.
  • Mangelerscheinungen: Eine mangelhafte Zinkzufuhr in den menschlichen Körper begünstigt vor allem eine Vielzahl unterschiedlicher Hautkrankheiten, brüchige Nägel sowie Diabetes.
  • Enthalten: beispielsweise in Milchprodukten, Fleisch, Vollkorngetreide und Fisch.
  • Tagesbedarf: 15 mg gemäß EU-RDA.
 
 
 

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