Die Welt der sekundären Pflanzenstoffe: Was Sie über deren gesundheitlichen Wirkungen wissen sollten!

Die gesunde Ernährungswelt: Was sekundäre Pflanzenstoffe für unsere Gesundheit tun!

Die Welt der sekundären Pflanzenstoffe: Was Sie über deren gesundheitlichen Wirkungen wissen sollten!

Mittlerweile wird sekundären Pflanzenstoffen eine ähnlich hohe Bedeutung wie Vitaminen, Ballaststoffen oder Mineralien zugewiesen. Was aber genau sind sie und was bewirken sie im menschlichen Körper? Die rund 30.000 verschiedenen Arten werden ausschließlich von Pflanzen gebildet. Sie haben aber nichts mit ihrem Wachstum zu tun, sondern schützen etwa vor Schädlingen bzw. dienen als Pflanzenfarbstoff. Noch längst sind nicht alle sekundären Pflanzenstoffe erforscht, fest steht aber dennoch, dass einige von ihnen auch dem menschlichen Organismus eine Schutzfunktion leisten. Unter anderem stärken sie das Immunsystem, gehen gegen Krankheitserreger vor und können vor Krebs schützen. Wellnessium.de verrät Ihnen mehr über die lange verborgene Wirkweise der sekundären Pflanzenstoffe.

Phytamine? So gut wie Vitamine? Testen Sie selbst!

Lange Zeit galten sekundäre Pflanzenstoffe als unbedeutend für die menschliche Ernährung. Derzeit werden sie intensiv erforscht. Unter anderem können Sie den Körper vor freien Radikalen schützen. Auch wird einigen von ihnen nachgesagt, das Krebsrisiko senken zu können. In der Naturheilkunde werden sie auch als Phytamine („Phyto“ bedeutet auf griechisch Pflanze) bezeichnet, weil sie unserer Gesundheit förderlich sein können. Schauen wir uns einige der bereits erkannten sekundären Pflanzenstoffe mit einer auf den Menschen positiven Wirkung einmal genauer an.

Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre verschiedenen Wirkweisen

Da sollten zuerst die Carotinoide genannt werden, die meist in orangenem, gelbem oder rotem Gemüse und Obst vorkommen. Bekanntester Vertreter ist das Beta-Carotin. Aber auch grüne Gemüsesorten wie Brokkoli oder Spinat enthalten die krebsvorbeugenden Stoffe, die auch das Herzinfarktrisiko senken sollen. Glucosinolate gibt es in vielen Kohlsorten. Außerdem sind sie für den scharfen Geschmack im Senf oder Rettich verantwortlich. Sie schützen ebenfalls vor Krebs und sind eine gute Prophylaxe vor einer Vielzahl unterschiedlicher Infektionen. Haben Sie Probleme mit einem zu hohen Cholesterinspiegel, so sollten Sie Phytosterine und Saponine auf Ihren Speisezettel schreiben. Die in Nüssen, Sonnenblumenkernen oder Sojabohnen vorkommenden Phytosterine haben eine ähnliche Struktur wie Cholesterin und kämpfen mit ihm um die Aufnahme im Körper. Die Bitterstoffe Saponine sind in Hülsenfrüchten wie Erbsen und Bohnen, aber auch im Spinat zu finden. Beide Pflanzenstoffe bieten außerdem einen Schutz vor Darmkrebs. In fast allen Samen der Pflanzen kommen die sogenannten Lektine vor. Sie schützen vor schädlichen Bakterien im Darm.

Meist kommen die sekundären Pflanzenstoffe nur in sehr geringen Mengen in unterschiedlichen Pflanzen vor. Wenn wir uns ausgewogen ernähren, nehmen wir täglich nur etwa eineinhalb Gramm davon zu uns. Aber sie unterstützen unsere Gesundheit in großem Maße, wobei viele von ihnen noch weiter erforscht werden. Haben Sie doch bei Ihrer Ernährung einmal ein Auge auf die kleinen unsichtbaren Helfer und tun Sie dabei auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes.

 
 
 

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