Das Ei als Nährstoff- und Cholesterinbombe

Eier, Cholesterin und Nährstoffe: Wellnessium.de präsentiert das Ei als wichtiges Nahrungsmittel, Nährstofflieferant und Cholesterinbombe!

Das Ei als Nährstoff- und Cholesterinbombe

Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Darüber werden sich die Wissenschaftler wahrscheinlich noch ewig streiten. Fest aber steht dabei – das Ei gehört zu den wichtigsten Nahrungsmitteln: Es ist preiswert, steckt in allerlei Lebensmitteln schon von vornherein drin und ist beim Kochen vielfältig einsetzbar. Das Ei gibt es als Spiegelei, Kochei, Rührei, pochiert oder auch als Solei. Egal, wie Sie das Ei genießen – lassen Sie sich von Wellnessium.de zeigen, welche Nährstoffe in ihm stecken

Ei und Cholesterin – zwei untrennbare Partner

Das Ei besteht neben der harten Schale aus durchsichtigem Eiklar und dem gelben Dotter. Es enthält Wasser, Fett, insgesamt 80 bis 100 Kilokalorien und jede Menge Mineralien sowie Vitamine. Außerdem ist es durch eigene „Frischhalter“ im Eiklar bis zu vier Wochen nach Legedatum haltbar. Ein kleiner Tipp zum Check, ob sich ein Ei noch zum Verzehr eignet: Ein frisches Ei sinkt in einem Glas Wasser sofort auf den Boden und bleibt auf dem Boden liegen. Ist das Ei nicht mehr genießbar, so würde es in einem Glas Wasser nach oben an die Wasseroberfläche steigen.

Trotz all der soeben genannten vielen Vorteile, wird dem Ei durch die Bezeichnung „Cholesterinbombe“ ein mehr oder weniger „schlechter“s Stellenwert zugeschrieben. Ein Hühnerei enthält je nach Größe bis zu 250 Milligramm Cholesterin – und deckt damit fast den Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen. Kinder benötigen naturgemäß etwas weniger. Wird dieses tierische Fett im Übermaß zu sich genommen, kann es zu einem hohen Cholesterinspiegel im Blut kommen. Bei einem gesunden Menschen ist der Körper in der Lage, das überschüssige Cholesterin von selbst abzubauen. Schafft er dies nicht, lagert es sich in den Arterien ab und kann dort im Laufe vieler Jahre zu einer Verengung führen. Demnach erweist sich die körpereigene Regulierungsfunktion als viel maßgeblicher im Vergleich zur generellen Cholesterinzufuhr von außen. Es gibt zwei Arten von Cholesterin – das „gute“ HDL und das „schlechte“ LDL. Ein regelmäßiger Bluttest beim Hausarzt zeigt schnell auf, wie es um die Verteilung steht.

Für den Stoffwechsel ist Cholesterin unverzichtbar: Es ist somit eine lebenswichtige Substanz, beispielsweise für die Produktion von Vitamin D. Immerhin stellt es der Körper in der Leber auch selbst her. Dieser sollte die Produktion auch automatisch drosseln, sofern es von außen durch ein kräftiges Rührei-Frühstück zugeführt wird. Da Cholesterin auch in vielen Wurstsorten oder Fleisch enthalten ist, sollte man sich vielleicht auch hier mehr zügeln. Innereien tragen den Stoff ebenfalls massenhaft in sich.

Das Ei – viel mehr als nur eine Cholesterinbombe!

Das Märchen vom bösen Ei hat neuesten Studien zufolge aber ein Happy End. Denn offenbar fängt die Darmwand mit einer Art undurchlässigem Filter das Cholesterin aus dem Hühnerei weitgehend ab. Das Lecitin im Ei bindet das Cholesterin fest an sich und gibt es dadurch scheinbar weniger an den menschlichen Organismus ab. Viele Wissenschaftler melden in der Folge, dass häufiger Eiverzehr sich nicht negativ auf die Herzgesundheit auswirkt. Immerhin gibt es auch eine ganze Reihe positiver Eigenschaften: Im Ei stecken Vitamin B, D und K, Mineralstoffe und Jod. Außerdem hilft das Eiweiß dabei, schnell satt zu werden. Wertvoll ist das Eiweiß vor allem deshalb, weil der Mensch es nahezu zu 100 Prozent verwerten kann.

Fazit: Wie bei allem sollten Eier natürlich nicht in rauen Mengen verzehrt werden. Herzkranke Menschen sollten generell vorsichtig sein. Gesunde Menschen dürfen sich das vielfältige nährstoffreiche Lebensmittel ruhig schmecken lassen. Da wünschen wir vorweg schon mal guten Appetit!

 
 
 

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