Fleisch allerlei: Wie gesund sind Schwein, Huhn und Rind bzw. Schweinefleisch, Rindfleisch und Geflügel?

Fleisch nach Fleischeslust und Fleischeslaune – Gesundheitliche Aspekte von Rind, Schwein und Huhn: Wir nehmen Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügel genauer unter die Lupe!

Fleisch allerlei: Wie gesund sind Schwein, Huhn und Rind bzw. Schweinefleisch, Rindfleisch und Geflügel?

Skandale um Gammelfleisch oder Dioxin im Tierfutter verderben uns manchmal kräftig den Appetit auf ein gutes Stück Fleisch. Natürlich machten auch schon immer Appelle an übermäßigem und damit ungesundem Fleischkonsum die Runde. Generell gilt also: Auf die Menge und auf die Fleischqualität kommt es an. Dann kann und sollte Fleisch wie u.a. Schwein, Rind und Huhn ein fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Schließlich enthält es wichtige Eiweiße, Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Wie viel Fett in Ihrer Lieblingswurst oder dem saftigen Schweineschnitzel steckt, sollten Sie natürlich auch nicht außer Acht lassen. Wir von Wellnessium.de zeigen Ihnen, wie Sie sich nach Fleischeslust gesund satt essen können.

Schwein, Rind und Huhn: Drei Mal pro Woche mageres Fleisch auf dem Speiseplan!

Während Vegetarier vor einigen Jahren noch eine belächelte Minderheit waren, so sind sie heute eine Gruppe, die mit Respekt behandelt wird. Zuviel negative Schlagzeilen haben das fleischhaltige Essen verdorben. Der Ruf nach qualitativ hochwertigem Fleisch hinsichtlich u.a. Schwein, Rind und Huhn wird immer lauter – verspeisen die Deutschen davon doch immer noch rund 60 Kilogramm im Jahr. Dabei steckt auf den ersten Blick viel Gutes in den tierischen Produkten. Beispielsweise ist es einer der besten Eisenlieferanten überhaupt – besonders die roten Sorten wie Rindfleisch. Das Vitamin B12 etwa findet sich ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln. Der Fettgehalt von Fleisch ist je nach Art sehr unterschiedlich. Insgesamt ist es ausreichend, wenn Sie drei Mal pro Woche Fleisch auf dem Speiseplan haben. Je magerer es ist, desto mehr stechen die gesundheitsförderlichen Vorteile heraus und der Nährstoffbedarf, der aus dem Lebensmittel gezogen werden kann, wird gedeckt. Wenn Sie von Fleisch und Wurst wöchentlich rund ein halbes Kilogramm essen, sind Sie bestens bedient.

Fettreiche Stücke wie Kotelett oder Bauchspeck sollten nur zu besonderen Anlässen auf dem Teller landen. Auch an der Wursttheke ist Vorsicht geboten: Besonders die Kinderlieblinge Mortadella, Fleischwurst und Salami enthalten relativ viel Fett. Dagegen sind Putenbrust, Kochschinken oder auch roher Schinken bzw. Rohschinken deutlich fettärmer.

Geflügel – beliebt und gesund!

Huhn und Pute sind die gesundheitlichen Spitzenreiter unter den Fleischsorten in Sachen Geflügel. Neben viel wertvollem Eiweiß enthält Geflügel  unter anderem Magnesium, Zink und Eisen und stärkt so das Immunsystem. Das fettarme Fleisch ist außerdem meist zart und auch bei Kindern sehr beliebt.

Rindfleisch – Vitaminspender und leckerer Fleischgenuss

Besonders Kleinkinder sollen Rindfleisch zu Möhren und Kartoffeln essen – weil es einen hohen Eisengehalt hat. Neben Zink versorgt Rind den Körper außerdem mit Vitamin E, das den freien Radikalen an den Kragen geht. Werfen Sie doch außerdem einen Blick in Ihr Kochbuch und finden Sie leckere Rezepte rund um das Rind – so wird Rindfleisch zu einem wahren Fleischgenuss für die ganze Familie!

Schweinefleisch bitte nur begrenzt und in hoher Qualität genießen 

Vor allem Schweinefleisch ist jüngst während der Dioxin-Skandale stark in die Kritik geraten und galt schon immer als nicht gerade die gesündeste Fleischform. Durch übermäßige Hormonbehandlung und Zufuhr von Antibiotika gelten Schweine aus Mastbetrieben oft als Gefahr für unsere Gesundheit. Es hat zudem einen hohen Fett- und Cholesteringehalt. Darüber hinaus besitzt es auch eine hohe Histamin-Konzentration, was als Auslöser für Allergien verantwortlich gemacht wird. Schweinefleisch sollte daher nur in Maßen und immer in hoher Qualität auf dem Teller landen.

Fazit: Letztendlich ist es auch Geschmacksache, ob und welches Fleisch sich jeder servieren lässt. Es kann sehr gut in Maßen in eine vielseitige Ernährung eingebunden werden – und dann ist es als wertvoller Nährstoffspender auch genau am richtigen Platz!

 
 
 

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