Weizenkleie mit Joghurt: Eine vitaminreiche Kombination für das perfekte Frühstück!

Weizenkleie mit Joghurt: Die richtige Portion Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente auf dem Frühstückstisch!

Weizenkleie mit Joghurt: Eine vitaminreiche Kombination für das perfekte Frühstück!

Zugegeben: Das Wort „Weizenkleie“ ist vielleicht genauso appetitanregend wie Haferschleim oder Grießbrei. Immerhin galt Kleie schon immer als günstiges Futtermittel für Vieh – auch bei Pferden steht dies auf dem täglichen Speiseplan. Und so etwas soll nun auf unseren Frühstückstisch? Ja! Denn Weizenkleie ist schon längst nicht mehr nur für „Ökos“, sondern gewinnt in Zeiten gesunder, ausgewogener Ernährung immer mehr an Bedeutung.

Gesunde Weizenkleie: Ein Überbleibsel, das es in sich hat!

Als Kleie allgemein bezeichnet man das sogenannte Mühlennachprodukt - also quasi all das, was bei der Getreideverarbeitung übrig bleibt. Durch das Sieben des gewonnenen Mehls sammelt man die bräunlichen, blättrigen Rückstände, welche für gewöhnlich aus Samenschalen und Keimlingen bestehen. Kleie entsteht auf diese Weise also auch bei Reis, Hafer, Roggen oder Gerste. Doch insbesondere die Weizenkleie hat es in sich: Allein mit 100 Gramm deckt man den Tagesbedarf an Eisen und Zink. Der für Knochen und Muskeln so wichtige Mineralstoff Magnesium steckt drei Mal so viel drin als pro Tag für den menschlichen Organismus nötig wäre. Das Spurenelement Selen, lebenswichtig für die Entgiftung des Körpers, ist ebenfalls mehr als reichlich vorhanden. Auch ist Weizenkleie prall gefüllt mit dem Spurenelement Mangan, was unter anderen für die Bildung des Bindegewebes verantwortlich ist. Und immerhin: Die Hälfte des Tagesbedarfs an Kupfer, welches essentiell für unser Nervensystem ist, steckt in der Weizenkleie. Jede Menge Vitamine und Folsäure machen Weizenkleie schlussendlich zu einem richtigen Kraftpaket – und das bei gerade einmal nur rund 200 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Eine ordentliche Portion Ballaststoffe

Weizenkleie ist heutzutage Bestandteil vieler Müslis oder auch Knäckebrote. Denn Kenner schwören auf die große Portion Ballaststoffe. Sie helfen bei der Verdauung. Und das hat schon vor über 150 Jahren der bekannte Naturheilkundler Pfarrer Sebastian Kneipp erkannt: Er wunderte sich schon damals, warum die so wertvolle Weizenkleie lieber den Schweinen als den eigenen Kindern vorgesetzt wurde. Die Ballaststoffe können von den Enzymen im Darm nicht aufgespalten werden und vergrößern sich durch Wasserzufuhr um ein Vielfaches. Diese Quellung sorgt dafür, dass der Darm sanft und auf natürliche Art und Weise gedehnt wird und der Stuhl besser abgeführt werden kann. Weizenkleie kann zudem Giftstoffe im Darmtrakt an sich binden, die später ausgeschieden werden. Weizenkleie, auch in konzentrierter Form, ist dabei so gut verträglich, dass man sie auch bedenkenlos an Kleinkinder füttern kann. Man nehme ein bis drei Esslöffel davon, vermische sie mit reichlich Wasser und löffelt sie langsam auf.

Ein schönes Paar: Weizenkleie und Joghurt

Wer den schleimigen Charakter des Naturprodukts nicht mag, der probiert es doch einfach mal zusätzlich mit Joghurt aus – und zwar sollte hier soviel Joghurt genommen werden, dass die Weizenkleie komplett bedeckt ist. Hier löst sie sich – je nach Rührvorgang – sehr gut auf, sodass aus der vermeintlichen „Pampe“ schnell eine fast cremige Speise wird, die jeder für sich noch verfeinern kann. Weil Weizenkleie für sich relativ geschmacksneutral ist, bringen Früchte wie zum Beispiel Himbeeren oder Bananenscheiben den süßen Geschmack, exotischer wird es auch mit Mangos. Der Fantasie sowie den obstreichen Vorlieben sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Auch das kurze Anwärmen in der Mikrowelle macht die Frühstücks-Mixtur für viele appetitvoller.

Übrigens: Wer ein paar Pfunde loswerden will, kann es mit diesem Rezept versuchen. Weizenkleie mit Joghurt ist nicht nur gesund, sondern sorgt auch für ein schnelles Sättigungsgefühl.    

 
 
 

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