Wellness für die Füße: Das pflegende Fußbad für ein gesundes Fuß-Vergnügen

Das gesunde Fußbad – Ein vitales und pflegendes Wellness-Vergnügen für Ihre Füße

Wellness für die Füße: Das pflegende Fußbad für ein gesundes Fuß-Vergnügen

Vorbei sind die Zeiten, in denen Füße lediglich Extremitäten waren, die man in Socken, Strümpfen oder Schuhen versteckt – erst recht, seit man sie im Sommer auch nicht mehr in Turnschuhen kaschiert, sondern mit Sandalen, Flip Flops oder barfuß ganz offen zur Schau trägt. Schöne Füße gehören mittlerweile zur modernen Pflege. Und was für den ganzen Körper die tägliche Dusche ist, ist für die Füße das Fußbad. Altmodisch und nur was für Senioren, denken Sie? Falsch: Tauchen Sie Ihre Zehen ins Wasser und kommen Sie so bei vielen Beschwerden wieder schnell auf die Beine: Bei Erkältung, Muskelkater, Durchblutungsstörungen, Fußschweiß, Stress, Fieber oder Hornhaut. Gepflegt wird ganz nebenbei.

Das Fußbad – Nicht nur ein Genuss für die Füße!

Zu Beginn sollten wir mit einem Fehler aufräumen: Das Fußbad dient nicht nur dem Ende unserer Beine, sondern auch den Waden und den Unterschenkeln – manchmal reicht die Anwendung sogar bis zum Knie. So kann man die Therapie bzw. nasse Fußpflege eigentlich fast schon als Halbbad bezeichnen. Das ist auch der Grund dafür, weshalb man ein mindestens 40 Zentimeter hohes Gefäß benötigt. Das kann ein im Fachhandel erhältliches Gerät sein. Zuhause tut es aber auch ein großer Plastikeimer oder notfalls die gefüllte Badewanne, bei der man sich auf den Rand setzt. Weitere Utensilien sind ein Badethermometer, heißes Wasser, eventuell Badezusätze (mehr dazu später) und ein Handtuch zum Abtrocknen.

Ein Fußbad ist die wohl einfachste und effektivste Methode, den geschwächten Kreislauf anzukurbeln. Warmes Wasser erweitert die Blutgefäße und die wohltuende Wärme regt die Blutzirkulation schnell an. Vom Inneren des Körpers fließt nämlich jetzt mehr Blut in Richtung Haut. Dies allerdings ist der Grund, weshalb Menschen mit akuten Venenthrombosen Abstand nehmen sollten.

Die richtige Fußbad-Temperatur: Kalt, warm oder heiß?

Die Temperatur ist ein sehr wichtiger Faktor, der nicht unterschätzt werden darf: Kalte Fußbäder (ca. 15 Grad) sind natürlich an heißen Sommertagen eine willkommene Erfrischung, sollten aber wegen ihrer starken Reizwirkung nur ganz kurz und höchstens ein bis zwei Minuten angewendet werden. Bein Eintauchen ziehen sich die Blutgefäße zusammen und erweitern sich danach wieder. Bei gesunden Menschen wird der gesamte Kreislauf samt Stoffwechsel – weil der Körper insgesamt an Wärme verliert – sogar stärker angeregt als bei einem warmen Fußbad. Gemütlicher geht es sicherlich bei einem lauwarmen Fußbad zu, bei dem das Thermometer zwischen 36 und 37 Grad anzeigt – also Körpertemperatur. Diese Methode ist besonders für jene Menschen geeignet, die frösteln oder generell oft an den Füßen frieren. Hier kann man je nach Lust fünf bis fünfzehn Minuten plantschen, um das Wohlbefinden zu steigern. Durchblutungsstörungen werden auf diese Weise schnell gelindert. Auch dem Muskelkater sowie Wadenkrämpfen wird der Kampf angesagt. Auch, wenn Sie fühlen, dass gerade eine Erkältung in Ihnen aufsteigt, ist ein warmes Fußbad erste Wahl. Das heiße Fußbad mit Temperaturen bis zu 45 Grad ist nichts für Menschen mit hohem oder erhöhtem Blutdruck, weil der Blutdruck hier nochmals leicht steigt. Wohl aber ist es empfehlenswert, wenn Sie unter Fußschmerzen oder auch Schweißfüßen leiden.

Eine Anforderung für den Körper: Das ansteigende Wasser im Becken

Beim sogenannten „ansteigenden Fußbad“ steigen die Wassertemperatur und der Wasserstand langsam von lauwarm (20 Grad) und knöchelhoch auf bis zu 43 bis 45 Grad und bis zur Wadenmitte. Das wird durch die Zugabe von heißem Wasser erreicht. Der Effekt: Die vom Herzen beförderte Blutmenge steigt an, die Körpertemperatur erhöht sich meist ein wenig, die Atmung vertieft sich ein bisschen und es kommt folglich zu einem kleinen Schweißausbruch. Dies stellt eine Belastung für den Körper dar, weshalb die Methode auch innerhalb einer Viertelstunde absolviert werden sollte. Für Menschen mit Krampfadern ist dies übrigens nichts. Dagegen hilft diese Badeform bei Gelenkbeschwerden oder fast jeder Art von Erkältung sowie angeblich auch bei Nieren- oder Blasenbeschwerden.

Aromen verfeinern das Bade-Erlebnis

Der Effekt für die Füße ist bei allen Methoden gleich: Die beim täglichen Gehen und Stehen sehr beanspruchte Haut wird eingeweicht. So lässt sich übrigens auch im Sinne der Pediküre die unansehnliche Hornhaut oft bequemer entfernen. Hier gilt immer noch das altbekannte Hausmittelchen: Ein paar Spritzer Seife und nach dem Abtrocknen werden die Füße mit einem Bimsstein oder einer speziellen Hornhaut-Reibe wieder makellos getrimmt. Ansonsten darf man sich bei den Zusätzen experimentierfreudig zeigen: Zitronen- oder Rosmarinöl sind sicherlich auch ein schöner Duft für die Nase. Salbei oder Eichenrinde sollen allgemein bei Fußschweiß helfen. Als Klassiker gelten sicherlich Fichtennadel– oder Kamillenextrakte. Sanftes Arnika– oder Calendulaöl sind bestens für die Nachbehandlung geeignet: Nach dem Abtrocknen werden die Füße einfach massiert. Ein paar Minuten Ruhe auf dem Bett steigern den Wellness-Effekt enorm. Meersalz im Badewasser lässt die Haut prickeln. Blütenblätter, zum Beispiel von Rosen, enthalten oft wertvolle Öle, die sich im nicht zu heißen Wasser am besten lösen. Steht die Pflege der Fußhaut jedoch im Mittelpunkt, sollten Sie folgendes „Rezept“ einmal ausprobieren: Ein Teelöffel Honig vermischt mit zwei Teelöffeln Sahne und dann ab ins Wasser – Sie werden spüren, wie geschmeidig es sich anfühlt. Ihre Füße werden es Ihnen danken!

 
 
 

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