Zahnpflegekaugummis für eine pflegende und strahlend schöne Zahngesundheit

Zahnpflegekaugummis für eine vitale Zahnpflege: Die „mobile Zahnbürste“ für unterwegs

Zahnpflegekaugummis für eine pflegende und strahlend schöne Zahngesundheit

Natürlich regen sich viele Menschen über ausgespuckte Kaugummis auf der Straße auf – erst recht, wenn sie unterm Schuh hängen bleiben. Doch nicht jeder Kaugummi ist nur ein lästiges und klebriges Etwas. Einem Zahnpflegekaugummi sollte man nicht allzu böse sein, denn er hat Gutes im Sinn. Wer nach dem Essen und Trinken keine Gelegenheit zum Zähne putzen hat, für den ist er ein optimaler Reisebegleiter. Zwar ersetzt er noch lange nicht die professionelle Reinigung, doch schützt er vor Karies und trägt auch anderweitig zur allgemeinen Zahngesundheit bei. Wie genau, das lesen Sie hier bei Wellnessium.de!

Kaugummis: Kleine Helfer des Speichels

Mutter Natur hat den Speichel erfunden, der die Zähne bei jeder Nahrungsaufnahme automatisch umspült und reinigt. Gäbe es den Speichel nicht, würden unsere Zähne bereits innerhalb weniger Wochen verfallen. Speichel hat aber auch noch eine andere Funktion: Er führt den Zähnen Enzyme und Mineralien zu, was wiederum auch den Erhalt und Wiederaufbau der Zähne unterstützt. Wiederaufbau deshalb, weil die Zähne praktisch durch Speisen und Getränke jedes Mal angegriffen werden – und genau hier kommen Zahnpflegekaugummis ins Spiel: Sie regen den Speichelfluss auch nach dem Ende der Mahlzeit weiter an. Dadurch wird die schädliche Milchsäure viel besser neutralisiert. Diese entsteht, weil der im Rahmen der Nahrungszersetzung entstehende Zucker sich mit den im gesamten Mundraum befindlichen Plaque-Bakterien verbindet. Milchsäure, der Hauptübeltäter für Mundgeruch, ist hochaggressiv und greift den Zahnschmelz an, der der wichtigste Schutzwall für unsere Zähne ist. Der Zucker selbst ist somit nicht der größte „Bösewicht“. So gesehen ist ein zuckerhaltiger Kaugummi immer noch besser als gar keiner. Aus dieser Sicht ist gerade für Kinder die dehnbare Süßigkeit eine ganz sinnvolle Nascherei. Immerhin: Nach ein paar Minuten Kauen ist der Zucker ohnehin „ausgewaschen“.

Langer Kaugenuss schützt am besten

Zahnpflegekaugummis, die logischerweise keinen Zucker enthalten dürfen, werden offiziell nicht als Lebens- oder Genussmittel, sondern als kosmetischer Artikel eingestuft. Wer sie kaut, muss einen langen Atem haben: Erst nach mindestens zwölf Minuten tritt der kariesmindernde Effekt ein, sagen die Experten. Natürlich nur, wenn währenddessen keine weitere Nahrung aufgenommen wird. In dieser Zeit hat die Zahnbürste selbstverständlich schon für eine gründlichere Zahnpflege bzw. Reinigung gesorgt. Die Süße in Zahnpflegekaugummis wird durch Zuckeraustauschstoffe, die unbedenklich sind, geliefert. Meist enthalten sie auch winzige Spuren von Mineralstoffen, die wie Zahnpasta die Regeneration der Zähne fördern. Oft ist den Streifen auch Fluorid beigemischt, der bekanntlich den Zahnschmelz härtet. Doch gerade vor diesem Zusatz sollte bei speziell für Kinder angebotenen Kaugummis geachtet werden: Hier kommt es bei übermäßigem Genuss nämlich besonders schnell zu unschönen Zahnverfärbungen. Um diesen wiederum bei Erwachsenen entgegen zu wirken, finden sich in Zahnpflegekaugummis auch verschiedene Zusatzstoffe wie Natriumbikarbonat. Oft wird auch mit Vitamin C geworben, doch dessen Anteil ist bezüglich einer gesunden Ernährung wohl zu vernachlässigen.

Gute Reinigungskraft der Zahnpflegekaugummis

Zu guter Letzt sorgen Kaugummis generell für eine mechanische Reinigung des Gebisses – wenn auch sicherlich in schwacher Form. Aber je öfter der kleine Klebegeist von vorne nach hinten, von links nach rechts und von oben nach unten durch die Mundhöhle transportiert wird, desto besser werden die gefährlichen Bakterien weggewischt. Die breiten Kauflächen profitieren davon natürlich mehr – im Vergleich zu den Schneidezähnen. Zahnzwischenräume sind hingegen auch weiterhin auf Zahnseide oder Zahnbürste angewiesen. Schließlich haben Kaugummis jeder Art zwei positive Nebenwirkungen: Sie sorgen erstens für frischen Atem und zweitens kann man mit ihnen prima Blasen machen!

 
 
 

Themen dieses Artikels



Interessante Bücher zu diesem Thema

Farbatlanten der Zahnmedizin, Bd.6, Kariesprophylaxe und konservierende Therapie Klaus H. Rateitschak, Herbert F. Wolf, Peter Riethe Farbatlanten der Zahnmedizin, Bd.6, Kariesprophylaxe und konservierende Therapie
Schach unserem Gebißverfall Thomas Till Schach unserem Gebißverfall
Zahngesundheit für Ihr Kind Christoph Schnelle, Agnes Ostermayer, Miriam Hermann Zahngesundheit für Ihr Kind
Prophylaxe in der Praxis. Präventivleistungen außerhalb der Kassenmedizin Gerhard Hetz, Jörg Hendriks Prophylaxe in der Praxis. Präventivleistungen außerhalb der Kassenmedizin
König Dentus rettet die Zahnburg!: Bei Jonas und Lilly hat Karies keine Chance König Dentus rettet die Zahnburg!: Bei Jonas und Lilly hat Karies keine Chance
Karies- und Gingivitisprophylaxe bei behinderten Kindern und Jugendlichen. Eine Interventionsstudie Klaus Pieper Karies- und Gingivitisprophylaxe bei behinderten Kindern und Jugendlichen. Eine Interventionsstudie
Schöner lächeln!: Wellness für Mund und Zähne - der Schlüssel zu unserem Wohlbefinden Eva Lachner Schöner lächeln!: Wellness für Mund und Zähne - der Schlüssel zu unserem Wohlbefinden
Moderne Zahnpflege: Grundlagen und Hilfsmittel. Schriftenreihe der Bayerischen Landesapothkerkammer Heft 75 Herbert Michel, Cynthia Milz Moderne Zahnpflege: Grundlagen und Hilfsmittel. Schriftenreihe der Bayerischen Landesapothkerkammer Heft 75
Erfolgreiche Prophylaxe Jörg Hendriks, Bernd Kaiser Erfolgreiche Prophylaxe
Zahnmedizin und Ernährung: Basiswissen - Beratung - Prävention Cynthia A. Stegeman, Judi Ratliff Davis Zahnmedizin und Ernährung: Basiswissen - Beratung - Prävention
Individualprophylaxe und Kommunikation in der zahnärztlichen Praxis. IP 1 - 5 Herbert Rukat Individualprophylaxe und Kommunikation in der zahnärztlichen Praxis. IP 1 - 5
Dezentrale zahnmedizinsche Prophylaxe fürpflegebedürftige Menschen: Ein Konzept zur Betreuung behinderter und alter Menschen in Pflegeheimen Dreher Nicola Dezentrale zahnmedizinsche Prophylaxe fürpflegebedürftige Menschen: Ein Konzept zur Betreuung behinderter und alter Menschen in Pflegeheimen