Rasur, Harzen oder Epilieren? – Der ultimative Haarentfernungscheck

Haarentfernung leicht gemacht: Wellnessium.de stellt Rasur, Epilieren und Harzen bzw. Wachsen im Überblick vor!

Rasur, Harzen oder Epilieren? – Der ultimative Haarentfernungscheck

Schon längst vorbei sind die Zeiten, in denen Körperbehaarung an den Beinen, der Intimzone oder im Achselbereich toleriert wurden – und das ist auch gut so! Allerdings haben Frauen damit ein permanentes Schönheitsproblem mehr: Wie werde ich endlich Herr über die immer wieder kehrenden Härchen? Wir von Wellnessium.de wollen Ihnen einmal drei der gängigsten Methoden der Haarentfernung, nämlich Rasur, Harzen und Epilation, gegenüberstellen und die jeweiligen Vor- und Nachteile beschreiben. Ganz schmerzlos geht es meist nicht zu, aber was tut man nicht alles für die Schönheit...

Die Rasur: Einfach, schnell und schmerzfrei

Die Vorteile der Rasur liegen auf der Hand: Es geht schnell, die Haare sind sofort weg und die Haut ist bei richtiger Anwendung glatt wie ein Babypopo. Vor allem unter der morgendlichen Dusche können die Beine enthaart werden – quasi in einem Abwasch. Stellen Sie sich einfach Rasierschaum neben das Duschgel und benutzen Sie am besten spezielle Einwegrasierer für die Haarentfernung. An den Knien und am Schienbein müssen Sie immer etwas vorsichtiger zu Werke gehen, damit Sie die dünne Haut über den Knochen nicht verletzen. Und diese kleinen Wunden, die dann meist noch Schorf bilden, sind ebenso wenig schön anzuschauen wie die Härchen selbst. Mit ein bisschen Übung haben Sie aber sicher bald den richtigen Dreh heraus. Nach dem Sprung aus der Dusche cremen Sie die rasierten Hautflächen mit einer feuchtigkeitsspendenden Körperlotion gut ein. Im Intimbereich und unter den Achseln ist die Rasur wegen der empfindlichen Stellen und des daraus folgenden höheren Verletzungsrisikos nicht so sehr zu empfehlen. Rasieren ist je nach Haarwuchs meist zwei Mal in der Woche nötig.

Epilieren: Schmerzhaft, aber von langer Dauer …

Die Haarentfernung mittels eines Epiliergeräts ist schon eher etwas für Hartgesottene. Da die Haare an der Wurzel gepackt und herausgezogen werden, kann dies natürlich mit Schmerz verbunden sein. Kleiner Trost: Sie müssen diese Prozedur nicht so oft über sich ergehen lassen, die Härchen wachsen manchmal erst nach einigen Wochen nach und werden dann zudem oft feiner und dünner. Das Schmerzempfinden wird bei vielen Frauen mit der Zeit ebenfalls geringer. Auch die Haut gewöhnt sich nach und nach an die kleinen, nebeneinander aufgereihten Pinzetten, die rotierend zum Einsatz kommen. Das Epilieren am Abend eignet sich am besten, da sich die Haut dann über Nacht wieder etwas erholen kann. Cremen Sie Ihre Haut nach der Haarentfernung mit einer beruhigenden Lotion (etwa mit Aloe Vera) ein, um Reizungen zu minimieren. Anzuwenden ist die Epilation an allen Körperbereichen, aber natürlich an schmerzempfindlichen Stellen wie unter den Achseln nur etwas für sehr Mutige.

Wachsen oder Harzen: Augen zu und ruck zuck durch!

Das Harzen oder Wachsen hört sich erst einmal sehr schmerzhaft an, ist aber ebenfalls sehr effizient. Heißes Wachs, das aus einer Mischung geschmolzener Harze besteht, bedeckt alle Haare. Es wird nach der Erwärmung im Wasserbad oder der Mikrowelle mit einem Holzspachtel aufgetragen und mit Tüchern abgedeckt. Die Wärme öffnet die Poren, sodass sich die Haare leichter herausreißen lassen können. Ist die goldgelbe Schicht erkaltet, müssen die Stoffe mit einem Ruck entfernt werden. Die Haare wachsen nach etwa vier Wochen nach – auch hier meist dünner und feiner. Für diese Art der Haarentfernung ist ein bisschen Übung gefragt. Daher holen Sie sich beim ersten Mal am besten professionelle Hilfe und lassen Sie Ihre Haare in einem Kosmetikstudio entfernen. Für Erstanwender gibt es auch Kaltwachsstreifen im Fachhandel, die auf die Haut aufgedrückt und dann ebenfalls abgezogen werden. Allerdings fehlt hier der Vorteil der Wärme, der die Haut auf „den Überfall“ etwas vorbereitet.

 
 
 

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