Sonnencreme, Sonnenmilch, Sunblocker und der Lichtschutzfaktor (LSF): Sonnenschutzmittel für den Urlaub!

Sonnencreme, Sonnenmilch, Sunblocker, Sonnenspray und Co. – Wellnessium.de gewährt Ihnen einen informativen Einblick in die Welt der Sonnenschutzmittel: Erfahren Sie alles rund um empfehlenswerte Sonnencremes für Ihre Gesichts- und Hautpflege im Sommer, wichtige Regeln in Sachen Sonnenbad und welche Rolle der Lichtschutzfaktor (LSF) spielt!

Sonnencreme, Sonnenmilch, Sunblocker und der Lichtschutzfaktor (LSF): Sonnenschutzmittel für den Urlaub!

Mittlerweile dürfte es sich herumgesprochen haben: Ein Sonnenbad ohne entsprechenden Schutz fördert das Risiko, an einer der häufigsten Krebsarten zu erkranken: Hautkrebs. Zudem altert die Haut noch schneller, Falten oder Pigmentveränderungen sind die Folge. Auch ist bekannt, dass hellere Haut mehr Schutz benötigt als dunkle Haut und Kinder empfindlicher auf die UV-Strahlen reagieren als Erwachsene. Was aber noch nicht jeder weiß: Bei den zahlreichen Sonnenschutzmitteln gibt es große Unterschiede – sowohl bei Qualität als auch beim Preis. Wir von Wellnessium.de gewähren Ihnen einen Einblick in die „sonnige“ Welt von Sonnencreme, Sonnenmilch, Sunblocker, Sonnenschutzmittel und Co.!

Sonnencreme, Sonnenmilch bzw. Sunblocker: Lichtschutzfaktor verlängert sicheres Sonnenbad!

Die menschliche Haut besitzt eine gewisse Eigenschutzzeit, die allerdings bei jedem unterschiedlich ausfällt. Sie kann sich also ein paar Minuten ohne jegliche Mittel gegen die Sonneneinstrahlung schützen, ohne ernsthafte Schäden davon zu tragen. Die allerbeste Schutzmaßnahme gegen die im Sonnenlicht enthaltenen UV-Strahlen sind natürlich geeignete Kleidung und Kopfbedeckung. Wer sich allerdings gern bräunen möchte, vermindert durch Sonnenschutzmittel lediglich die Intensität der Strahlen. Eine große Rolle dabei spielt der sogenannte Lichtschutzfaktor (LSF), der seit den 60er Jahren auch offiziell vermarktet wird und je nach eigenem Hauttyp gewählt werden muss. Je heller die Haut ist, desto höher sollte der LSF sein: Wird er beispielsweise mit 20 angegeben, so bedeutet dies, dass man sich 20 Mal länger der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als dies ohne jeden Schutz der Fall wäre. Konkret heißt das: Kann ein Mensch fünf Minuten relativ risikolos ohne Mittel auskommen, kann er sich mit LSF 20 insgesamt 100 Minuten in der Sonne bewegen. Der niedrigste Faktor der im Handel erhältlichen Produkte wird aufgrund von EU-Vorgaben mit 6 angegeben; die Cremes oder Lotionen mit Faktor 50+ sind besonders für Kleinkinder bestimmt. Schauen Sie also vorher genau auf das Etikett der jeweiligen Sonnencreme bzw. Sonnenmilch, um sicherzugehen, dass Sie auch den richtigen Lichtschutzfaktor gewählt haben.

Das richtige Sonnenschutzmittel mit dem idealen Lichtschutzfaktor: Keine einfache Wahl!

Produkttester haben in der Vergangenheit allerdings mehrfach kritisiert, dass die offiziellen Angaben auf den Packungen nicht immer der Wahrheit entsprechen. Nicht selten entpuppte sich der Lichtschutzfaktor in Tests als tatsächlich geringer als auf den jeweiligen Produkten angegeben. Der Anspruch an ein Sonnenschutzmittel ist eigentlich simpel: Es soll die Haut fetten und pflegen und vor dem Austrocknen schützen. Doch für die Hersteller ist das wiederum schwierig, weil sie diverse Inhalts- und Wirkstoffe mischen müssen. Denn eine Lotion oder Sonnenmilch bzw. Sunblocker soll gut riechen, sie soll leicht aufzutragen sein, schnell einziehen, lange feucht und geschmeidig halten. Oft muss sie auch wasserfest sein und den Sonnenhungrigen auch länger beim und vor allem nach dem Badegang schützen. Für Kinder kommen oft auch Farbstoffe mit dazu, um den Spaßfaktor zu erhöhen und um festzustellen, welche Körperpartien noch nicht eingecremt wurden. Je höher der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme, desto mehr Substanzen sind enthalten – und diese bedeuten häufig wiederum auch mehr Rückstände auf der Haut, die der Verbraucher naturgemäß wenig schätzt. Hinzu kommt, dass jeder Mensch anders auf die Inhaltsstoffe reagiert – mitunter auch allergisch, was dann sichtbar mit Hautirritationen wird. Einige Experten diskutieren vor diesem Hintergrund sogar ernsthafte Nebenwirkungen, was mit Studien aber bisher nicht hinlänglich bewiesen werden konnte.

Sonnencreme, Sonnenmilch, Sunblocker bzw. Sonnenschutzmittel: Milch oder Spray? – Das ist hier die Frage!

Sonnenmilch, Sonnencreme und Lotionen sind großflächig auf allen Hautpartien aufzutragen, die direkter Strahlung ausgesetzt werden. Es schadet sicherlich nicht, auch die bedeckte Haut einzucremen, da normale Kleidung oftmals UV-durchlässig ist. Viele mögen den reinen Creme-Akt überhaupt nicht – hier sorgen dann Sonnensprays für unkomplizierte Prophylaxe. Sobald man den Eindruck hat, dass die Haut trocken wird oder spannt, heißt es unbedingt nachcremen bzw. den Schatten aufsuchen.

Zu einem Rundum-Sorglos-Paket gehört natürlich auch die Sonnenbrille, die die empfindlichen Augen vor übermäßigem Sonnenlicht schützen soll. Wer sich optimal für den Sommer-Sonnen-Urlaub ausstatten will, muss dafür übrigens gar nicht tief in die Tasche greifen. Produkttester haben mehrfach hervorgehoben, dass besonders teure Präparate oft mangelhaft sind und gerade Mittel aus dem Discounter-Regal den besten Schutz bieten. Nachschauen lohnt sich also! So können Sie beruhigt Ihr Sonnenbad genießen.

 
 
 

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